Archiv der Kategorie: Kreativecke

Mausekind’s Adventskalender mit ganz tollem Geschenkpapier

Einen wunderschönen 3. Advent wünschen wir euch!

Heute haben wir schon das 11. Türchen am Adventskalender geöffnet. Damit ist die Hälfte der Wartezeit auf das Christkind schon fast geschafft und es wird höchste Zeit, euch Mausekind’s Adventskalender zu zeigen. Dieses Jahr habe ich selber einen „gebastelt“. Zwergenmann hat sich dieses Jahr wieder einen von Playmobil gewünscht, nachdem wir ihm letztes Jahr so einen besorgt hatten. Für Mausekind haben wir einfach keinen schönen gefunden… Unsere erste Wahl wäre einer von Playmobil 1-2-3 gewesen, aber weil Zwergenmann den mit den Waldtieren vor zwei Jahren schon hatte und in dem mit den Bauernhoftieren auch wieder Weihnachtsmann und Co mit drin sind und wir die Sachen natürlich nich doppelt haben wollten, haben wir ein paar Sachen zusammengekauft und kleine Päckchen gepackt.

Die Auswahl ist bunt gemischt: ein Großteil der kleinen Päckchen ist mit Teilen von Playmobil 1-2-3 bestückt. Dem Christkind wurde nämlich der Bauernhof von playmobil 1-2-3 in Auftrag gegeben und da habe ich mir gedacht, dass ein paar Teilchen extra nicht schaden können. Dazu gibt es ein paar CDs von Bibi & Tina, Bücher, eine (Pferde)Box für ihre Haarspangen und Haargummis und Haarspangen und Haargummis, damit die Box ratz fatz randvoll ist – es ist ja nicht so, dass wir noch keine „Haardeko“ hätten *lach*

Die Adventskalender-Zahlen habe ich online bei Minidrops gefunden 🙂 Sie sind for free und können einfach ausgedruckt werden. Neben Schere, Tesafilm, Wolle und einem Ast fehlte dann nur noch eines: Geschenkpapier. Das wurde uns vom Magellan Verlag zur Verfügung gestellt!

Geschenkpapier von Magellan

Wir haben euch auf dem Blog ja schon zwei tolle Bücher und ein Spiel aus dem Hause Magellan vorgestellt: Emmi sucht ihre Schnuffelnuss, Albert und der Baum und ein Domino. Der Verlag bietet aber noch mehr Auswahl an Dingen aus Papier 🙂 So z.B. diese wunderbaren Geschenkpapierbögen mit weihnachtlichen Motiven!

Im Set enthalten sind insgesamt 20 Geschenkpapierbögen in 10 unterschiedlichen Designs und 24 dazu passende Geschenkanhänger. Ein Papierbogen hat die Größe DIN A2 und insgesamt kommt ihr auf satte 6m² Geschenkpapier – das reicht also auch locker für Weihnachtsgeschenke, wenn sie nicht zu groß sind 😉 Das Papier ist angenehm fest, nicht so ein dünnes Zeug, das gleich einreißt! Und es gibt die Bögen natürlich auch noch in anderen Designs und nicht nur weihnachtlich!

Ich freue mich ja schon richtig auf das Verpacken der Weihnachtsgeschenke… Beim letzten Shopping-Trip zu IKEA hatte ich mich dort schon mit weihnachtlichem Geschenkpapier für die größeren Pakete eingedeckt, die kleineren werde ich aber mit dem süßen Magellan-Papier verpacken. Ich hoffe nur, dass Zwergenmann das nicht checkt und keine blöden Fragen stellt… Hier bringt nämlich das Christkind die Geschenke und weil er mir beim Einpacken und Gestalten von Mausekind’s Adventskalender geholfen hat, weiß er ja, woher das Geschenkpapier kommt *ups* Sollte er Fragen stellen, werde ich wohl einfach sagen, dass das Christkind das gleiche Geschenkpapier hat – so viel unterschiedliches gibt es ja schließlich nicht zu kaufen 😉

Hier geht’s zum Shop

Falls ihr auch noch tolles Geschenkpapier oder gar Geschenke braucht, könnt ihr ja mal im Shop von Magellan vorbeischauen! Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle… Für etwas Inspiration was das Shoppen angeht, sorgen wir am 15. Dezember, wenn wir euch unser Buch des Monats vorstellen – das ist nämlich auch im Magellan Verlag erschienen 😉

Und ihr so???

Wie sieht es denn bei euch mit den Geschenken aus? Habt ihr schon alle beisammen? Und gehört ihr zu den Einpackmuffeln oder habt ihr Freude daran, Geschenke zu verpacken?! Schreibt mir eure Antworten doch gerne unten in die Kommentare! Ich freue mich über den Austausch mit euch…

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DIY – bunte Christbaumkugeln mit Kindern gestalten

Guten Morgen ihr Lieben!

Heute stehen wir mal mit dem Hahn auf, weil wir etwas Tolles für euch im Gepäck haben 🙂 Bei den lieben Mädels von Apfel wie Birne gibt es in diesem Jahr einen wunderbaren DIY-Adventskalender und da wollte ich mich auch unbedingt beteiligen. Deshalb öffnet sich Türchen Nr. 7 heute auf dem Vollblutmami Familienblog… Für euch im Gepäck haben wir eine Bastelanleitung für schöne selbstgemachte Christbaumkugeln! Naja gut, die Kugeln an sich müsst ihr schon kaufen, es sei denn, ihr habt die Möglichkeit sie selbst zu blasen. Aber das Design ist dann von euch – und es macht richtig viel Spaß und lässt sich auch schon mit Kindern gut umsetzen!

Was ihr dafür braucht

Neben schlichten Christbaumkugeln in eurer Wunschfarbe (ich habe rote Kugeln genommen, weil unser Baum dieses Jahr in Rot geschmückt werden soll), braucht ihr noch ein paar andere Dinge, die ihr hier schon mal alle sehen könnt. Bei der Auswahl der Kugeln gebe ich euch direkt mal einen Tipp: auf matten Kugeln kommen die Motive besser zur Geltung und der Rand der Farbe verläuft beim Trocknen nicht!

Acrylfarbe: wenn ihr die Kugeln selber ohne Kinder gestaltet, eignet sich Acrylfarbe hervorragend zur Gestaltung der Kugeln, weil sie gut deckt und sich auch auf den glänzenden Kugeln beim Trocknen nicht so zusammenzieht. Sollen Kinder die Kugeln gestalten oder habt ihr selber Bedenken, die Acrylfarbe an den Fingern zu haben, empfehle ich euch Finger- bzw. Bastelfarbe.

Fingerfarbe: Finger- bzw. Bastelfarbe ist meine erste Wahl zur Gestaltung von Christbaumkugeln! Sie ist einfach in der Handhabung, deckt super und ist für Kinder unbedenklich. Da sie auf Wasserbasis hergestellt ist, lässt sie sich auch aus Kleidung problemlos wieder auswaschen – und da landet ja schnell mal der ein oder andere Farbspritzer…

Schüsseln, Teller, Zahnstocher: kleine Schüsseln oder Teller braucht ihr, um Farbe zu portionieren oder zu mischen. Ein paar Zahnstocher solltet ihr ebenfalls zur Hand haben, um kleine Details auftupfen zu können.

Stifte, Pinsel: den Pinsel benötigt ihr im Prinzip nur zum Mischen der Farbe. Mit den Stiften könnt ihr Details malen. Damit das Gemalte auf den Kugeln gut hält, solltet ihr CD-Marker oder einen Edding verwenden

Eierkarton, Fön: ein umgedrehter Eierkarton eigenet sich hervorragend als Ablageplatz für die Kugeln, so lange sie trocknen. Ein Fön kann nützlich sein, um die Farbe trockenzupusten, wenn ihr es mit der Gestaltung etwas eilig habt 😉

Und so wird’s gemacht

Zuerst überlegt ihr euch, mit welchem Motiv ihr eure Kugeln verzieren wollt. Eurer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ich habe mich in diesem Jahr für kleine Rentiere entschieden, habe aber auch schon blaube Kugeln mit Schneemännern verziert! Wenn ihr auch gerne Rentier-Kugeln basteln möchtet, könnt ihr euch nach den Schritten in dieser Anleitung richten.

Aus rot und grün wird braun

Bei dem Grundset von Fingerfarben sind meist nur weiß, gelb, rot, grün, blau und schwarz enthalten. Da ein Rentier aber nun mal braun ist, mussten wir uns die Farbe anmischen. Dazu habe ich rote und grüne Farbe zu gleichen Anteilen in eine Schüssel gegeben und mit dem Pinsel gut verrührt.

Das so entstandene braun war mir aber etwas zu dunkel und zu „kalt“. Also habe ich noch einen Schuss gelb für die entsprechende Wärme und etwas weiß zum Aufhellen des Farbtons dazu gegeben. Das ultimative Mischverhältnis gibt es da nicht, da muss man einfach so lange munter mischen bis es passt 😉

Auf die Finger, fertig, los

Nun geht’s mit dem Finger in die Farbe! Wir haben die Rentierköpfe mit dem Zeigefinger gemacht. Einmal rein in die Farbe und dann auf die Kugel drücken. Insgesamt haben wir pro Kugel 4 braune Fingerabdrücke gemacht. So sind sie gleichmäßig verteilt und die Kugeln werden nicht zu bunt…

Nun heißt es geduldig sein – oder den Fön anschmeißen 😉 Die braune Farbe muss gut trocknen bevor man weitermachen kann. Wenn ausreichend Zeit vorhanden ist, lasst die Kugeln ruhig über Nacht liegen. Dann verschmiert beim nächsten Arbeitsschritt garantiert nichts!

Wenn die „Kopf-Rohlinge“ trocken sind, kommt der erste Zahnstocher zum Einsatz. Schneidet die Spitze ab – ihr braucht den Durchmesser des Holzstäbchens. An dieser Stelle sei angemerkt, dass ich oben vergessen habe zu erwähnen, dass eine Schere auch noch sinnvoll wäre *lach* Nun gebt ihr etwas rote Farbe auf einen Teller, taucht den abgeschnittenen Zahnstocher ein und tupft jedem Rentier eine rote Nase auf. Wenn ihr die Augen mit schwarzer Farbe auftupfen wollt, verfahrt ihr damit genauso.

Ihr könnt die Augen aber auch mit einem Edding oder CD-Marker aufmalen – ebenso das Geweih! Ich finde, dass das einfacher geht, als wenn man es mit Farbe aufmalt bzw. auftupft…

Nun sind eure Kugeln fast fertig! Fehlt nur noch das Feintuning… Schneeflocken! Dazu nehmt ihr weiße Farbe, einen abgeschnittenen Zahnstocher und tupft munter drauflos. Wer es aufwendiger mag, darf auch Schneekristalle tupfen – für Kinderhände sind die ganz einfachen Schneeflocken-Tupfen aber definitiv die bessere Wahl.

Zum Schluss muss alles wieder gut trocknen – am besten 24 Stunden. Wenn ihr die Farbe dick aufgetragen habt unter Umständen auch etwas länger. Es soll ja nichts verschmieren 🙂

Fertig sind die Rentier-Christbaumkugeln – über die sich übrigens auch Oma, Opa, Tanten und Onkel als persönlich gestaltetes Geschenk der lieben Kleinen RIESIG freuen! Und nun viel Spaß beim Basteln…

Wenn ihr Interesse habt, poste ich euch gerne auch noch einmal unsere Schneemann-Kugeln. Hinterlasst mir dazu einfach einen Kommentar, dann hole ich sie mal aus dem Keller hoch 😉

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Von Kelten, Thesen und Spuk: Geschichtliches und mehr rund um den 31. Oktober

Heute ist der 31. Oktober – Reformationstag und Halloween! Ob man heute etwas feiert und vor allem was man feiert, ist jedem selbst überlassen. Ich habe mich in den letzten Wochen bedingt durch schaurig-schöne Halloween-Deko mal etwas intensiver mit diesem Tag befasst und mal einen Blick hinter die geschichtlichen Kulissen geworfen. Eigentlich wollte ich euch nur ein paar schnell gemachte Deko-Ideen posten, aber dann hat das hier doch etwas mehr Tiefgang bekommen 😉

Reformationstag

Eines vorweg: ich bin katholisch. Mit Martin Luther habe ich also rein vom Glauben her nicht besonders viel am Hut. Dennoch finde ich, dass er – ein Mönch und Theologieprofessor – 1517 Wichtiges und Großes vollbracht hat, als er seine 95 Thesen über Ablass und Buße an die Türen der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen hat! Er hat die Menschheit wachgerüttelt, die sich allzu lang von den Oberen der Kirche hat unterdrücken lassen. Die Reformation war ein nötiger Schritt in eine richtige Richtung – und ja, das sage ich als katholische Christin 🙂

Viele evangelische Christen feiern heute also den Reformationstag. Und nicht wenige von ihnen regen sich – zu Recht – darüber auf, dass ein Großteil ihrer Mitmenschen mehr über Halloween weiß und Halloween feiert, als über einen wichtigen Tag in der Geschichte der Kirche. Naja, oder sollte ich sagen, meint über Halloween zu wissen…

Halloween damals

Bei Halloween denken ja alle direkt an Kürbisse, gruselige Kostüme und das bei Kindern sehr beliebte „Süßes, sonst gibt’s Saures“. Die meisten wissen auch, dass dieser Brauch aus Amerika kommt. Aber die wenigsten wissen, was es ursprünglich mit „Halloween“ auf sich hatte… Dann würde der ein oder andere dieses Fest vielleicht mit anderen Augen sehen…

Die Ursprünge von Halloween gehen auf die Kelten zurück. Damals glaubte man, dass am 31. Oktober die Verstorbenen des letztes Jahres für einen Tag auf die Erde zurückkehren. Einige Menschen stellten Leckereien bereit, andere verkleideten sich möglichst schaurig, um die lebenden Toten fern zu halten. Bei den Kelten war es so, dass die Druiden den „Untoten“ ein Opfer dabringen wollten, um die diese milde zu stimmen. Dazu wählten sie eine Familie aus, die ein Menschenopfer – eines ihrer Kinder – bringen sollten. Vor das Haus der Familie wurde eine ausgehöhlte Steckrübe mit einer Kerze gestellt. Gab die Familie ihr Kind als Opfer her – es wurde bei lebendigem Leib in einem Weidenkorb verbrannt – blieb die Steckrübe zum Zeichen von Segen und Schutz vor dem Haus stehen. Verweigerten die Eltern das Opfer, beschmierten die Druiden die Tür des Hauses mit Blut – ein Todesurteil für die Familie.

Halloween heute

Führt man sich das vor Augen, steht Halloween nicht mehr in einem schaurig-schönen Licht da. Nachdem irische Einwanderer das Brauchtum mit nach Amerika brachten, wurden aus den Steckrüben im Laufe der Zeit Kürbisse und aus den menschlichen Opfergaben wurden Süßigkeiten. Die Kostüme blieben – wollte man damals Untote abschrecken, will man heute seine Mitmenschen erschrecken. Bedenklich ist dabei aber, dass heute kaum noch jemand weiß, was der Ursprung von Halloween war… Aber es gibt ja auch Familien, die Weihnachten feiern, weil da der Weihnachtsmann Geschenke bringt, von da aus erschreckt mich ja eigentlich gar nichts mehr 😉

Halloween bei uns

Hier wird Halloween nicht gefeiert. Gar nicht. Weder bei uns selber noch in unserem Umfeld. Hier ziehen auch keine Kinder mit Kostümen durch die Straßen! Zumindest habe ich hier bei uns noch keine gesehen… Ich weiß aber von Freunden und Bekannten, dass dort regelmäßig Kinder zu Halloween vor der Tür stehen und dass es von Jahr zu Jahr mehr wird. Und knappe 2 Wochen später stehen die gleichen Kinder dann wieder mit ihren Laternen vor der Tür, singen Martinslieder und greifen die nächste Runde Süßkram ab… Ja, hier ziehen die Kinder zu St. Martin von Haus zu Haus – das gibt es auch nicht überall. Auf alles rund um St. Martin gehe ich die Tage aber noch genauer ein!

Manchmal ist es auch gut, in einer Ecke mit wenigen Kindern zu wohnen 😉 Dann kommt man gar nicht erst in die Verlegenheit, was man tun würde, wenn gruselige Schreckgestalten vor der Tür stehen und „Süßes statt Saures“ fordern… Eine Bekannte hat den Kindern vor ihrer Tür mal sachlich erklärt, dass sie Halloween nicht feiern würden und sie doch bitte zu St. Martin wiederkommen mögen. Oh, das gab richtig Stress mit den Eltern der Kinder…

Versteht mich nicht falsch: ich liebe Kürbisse und ich finde die leuchtenden orangen Köpfe auch wirklich cool, aber das, was dahinter steckt, finde ich gar nicht cool. Im letzten Jahr haben wir zum ersten Mal Kürbisse geschnitzt und vor die Tür gestellt. Es war damit auch das letzte Mal. Kürbisse als Deko gibt es bei uns nach wie vor, weil es eine wunderbare jahreszeitliche Deko sind, aber statt der leuchtenden Fratzen stelle ich dann doch lieber ein schönes Windlicht vor die Tür.

Aber was mache ich, wenn Halloween hier immer weiter um sich greift und auch meine Kinder irgendwann als Hexe und Vampir um die Häuser ziehen wollen?! Die Frage stellt sich mir aktuell gar nicht, weil es bei uns kein Thema ist. Zwergenmann und Mausekind kennen zwar den Begriff „Halloween“ und sie wissen, dass es irgendwie um Hexen und Monster geht, aber diesen Brauch in einem Kostüm von Haus zu Haus zu ziehen, kennen sie nicht. Und durch uns werden sie das auch nicht kennenlernen.

Gruselige Deko

Ganz auf „Halloween-Deko“ will ich dann aber auch nicht verzichten. Aber eher aus einem anderen Grund: die Tage werden kürzer, es ist öfter nebelig und wenn draußen Nüsse, Eicheln oder Kastanien von den Bäumen auf den Boden und Autos fallen und es überall rumpelt und raschelt, wenn der Wind um die Häuser heult, dann passt ein bisschen Gruseldeko doch ganz gut. Zur Zeit beobachten wir auch oft Dohlen und Raben auf den Wiesen und Feldern, die emsig auf Futtersuche sind und diese Vögel haben ja auch etwas Mystisches. Von daher passen ein paar Gespenster und Spinnen doch ganz gut zur herbstlichen Deko 😉

Letztes Jahr gab es bei uns wie gesagt eine Kürbis-Familie. Ich finde sie auch immer noch cool und süß, aber wir werden das nicht wieder machen – nicht zuletzt, weil man mit den Kürbissen so viel sinnvollere Sachen machen kann 😉 Wenn sie als reine Deko ausgedient haben, kann man sie noch essen! Also die essbaren Kürbisse zumindest, die Zierkürbisse natürlich nicht!

Kleine Zierkürbisse machen sich aber auch immer gut. Und die gibt es schon recht günstig! Ich habe unsere vor einigen Wochen in einem Körbchen bei Rewe für unter 3 Euro gekauft und sie zeigen noch keine Spur von Fäulnis oder so.

Windlichter kann man nie genug haben und aufstellen 🙂 Ich mag Kerzenlicht ja total! Aktuell spenden bei uns allerdings LED-Teelichter Licht und „Wärme“, weil Mausekind unsere Gespenster, die wir auch letztes Jahr schon gebastelt haben, so spannend findet und immer oben uns Glas reinschaut. Bevor sie sich dann verbrennt, verzichten wir lieber auf echten Kerzenschein! Die Windlichter sind schnell gemacht: ihr braucht nur etwas Kleister, Butterbrotpapier, alte Gläser, einen Edding und eventuell Wackelaugen. Einfach Kleister und kleingerissenes Butterbrotpapier auf die Gläser kleben, trocknen lassen und mit dem Edding Gesichter draufmalen bzw. Wackelaugen aufkleben.

Im Rahmen des Halloween-Probeplottens für Fusselfreies sind bei uns auch Glasuntersetzer und zwei kleine Tischsets aus Filz mit schaurigen Motiven entstanden. Dazu habe ich im Stoffladen schwarzen Filz gekauft und mit einer kleinen Schüssel und einem Kuchenteller schwarze Kreise vorgezeichnet und ausgeschnitten. Auf die Kreise habe ich dann Motive aus der Halloween-Serie geplottet. Geht schnell und die Flexfolie hält auf dem Filz auch echt super 🙂

Und ihr so?

Mich interessiert wirklich brennend, ob ihr Halloween feiert und vor allem, wie ihr es feiert! Wie ihr rausgehört habt, ist dieser Brauch nichts für uns. Wir verurteilen aber niemanden, der Spaß an Halloween hat. Ein klein wenig können wir dem ja auch abgewinnen, aber andere (christliche) Bräuche sind uns wichtiger. Also hinterlasst mir doch sehr gerne einen Kommentar und erzählt, was ihr am 31. Oktober so macht 🙂

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Löwenzahn goes Kleid

Hallo ihr Lieben!

Letzte Woche habe ich euch den neuen Puppenschnitt „Löwenzahn“ von Firlefanz vorgestellt (hier geht’s zum Beitrag) und da habe ich euch ja schon verraten, dass es passend zur Hose auch noch ein Kleidchen gibt. Das möchte ich euch heute zeigen 🙂

Benäht wurde „Püppchen“. Diese „My Little Baby Born“ hat Zwergenmann zur Geburt seiner kleinen Schwester bekommen, damit er auch ein Baby hat, um das er sich kümmern kann. Die ersten Wochen war „Püppchen“ auch sehr spannend und interessant, dann hat er das Interesse aber verloren und das Puppenkind lag rum und wurde keines Blickes mehr gewürdigt. Letzten Sommer hat Mausekind die kleine Puppe dann entdeckt und nach ein wenig Protest vom großen Bruder (der sich scheinbar plötzlich daran erinnerte, dass er ja eine Puppe hat!) ist sie dann in Mausekind’s Besitz übergegangen…

Nun ist es so, dass wir für „Püppchen“ nicht besonders viele Klamotten hatten, Mausekind aber viel Freude daran hat, die Puppe umzuziehen. Okay, eher auszuziehen und dann mit einem Schwung neuer Klamotten vor uns zu stehen und um Hilfe beim Anziehen zu bitten *lach* Ganz so weit ist es mit der Feinmotorik dann doch noch nicht 😉 Da die Auswahl begrenzt war und sich die Stoffreste immer weiter vermehrt haben, habe ich mich kurzerhand an die Nähmaschine gesetzt und ein paar tolle Teilchen gezaubert.

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Darunter dieses Löwenzahnkleid! Mausekind hat ein passendes Partnerlookoutfit – Stoffresteverwertung ist schon was feines! Und ihr glaubt gar nicht, wie stolz sie ist! „Püppchen“ und sie in den gleichen Sachen – genäht von Mama 🙂

Passend zum Kleidchen gab es noch ein T-Shirt und eine Leggings. Die Kleiderweiterung zum Puppenlöwenzahn findet ihr HIER. Wichtig ist, dass ihr euch auch noch den neuen Puppenlöwenzahn 1.1 runterladet, weil es beim ursprünglichen Freebook noch eine kleine Änderung durch die Kleiderweiterung gab. Den Puppenlöwenzahn findet ihr HIER. Genau wie die Löwenzahnhose gibt es das Kleid natürlich auch in 5 Größen für Puppen von 25 bis 50cm!

Ich habe für „Püppchen“ die schlichte Form genäht. Diese lässt sich aus einem Teil oder mit Unterteilung im Brustbereich nähen – wenn man z.B. unterschiedliche Stoffe kombinieren möchte. Dazu habt ihr auch noch die Möglichkeit das Rockteil mit Kellerfalte oder gerafft zu nähen. Bei diesen beiden Varianten könnt ihr das Kleid im Rockbereich auch mit festen Stoffen kombinieren! Ein solches Kombi-Kleid zeige ich euch die Tage noch auf Facebook – es ist noch nicht ganz fertig 😉

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Das Oberteil ist ein Freebook von Klimperklein, das hier HIER findet. Die Leggings ist ein Freebook von Liebeling, das ihr euch HIER runterladen könnt. Diese Schnitte sind extra für „My Little Baby Born“ – also für 32cm große Puppen. Für größere Puppen stelle ich euch demnächst noch ein paar schöne Freebooks vor 🙂

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Eine Hose, eine Hose, ich näh ’ne Puppenhose…

„Mama, Benjamin hat gar keine Hose…“ Da hat er wohl Recht, der Zwergenmann. Vor einigen Wochen hatte ich ja auf Instagram und Facebook schon Bilder von meinen alten Puppen gepostet, die ich aus dem Keller gerettet und einer Wellnessbehandlung unterzogen habe. Diese Puppenfamilie wurde dann noch durch ein Ebay-Schnäppchen ergänzt: Benjamin. So wurde er von Zwergenmann getauft.

Wer ist eigentlich Benjamin???

Benjamin ist eine „anatomisch korrekte“ Baby Born – ein Junge. Und das warme Ding hatte in der Vergangenheit wohl keine nette Puppenmami… Er war mit diversen Farbflecken „verschönert“ und irgendwelche spitzen Dinge (eventuell spitze Tierzähnchen) hatten es sich an Fingern und Zehen zu schaffen gemacht. Aber es geht ihm wieder gut! Gegen die Farbe half ein Zauberschwamm und die Blessuren an Händen und Füßen konnten wir auch größtenteils beseitigen oder zumindest die scharfen Kanten entfernen.

Der junge Mann hat außer sich selber aber nichts mitgebracht. Originalzubehör war schnell organisiert und Puppenpapa Zwergenmann konnte in seiner Rolle voll aufgehen. Wenn es nach ihm ginge, würde Benjamin täglich mehrmals gebadet werden *lach* Hier sind in den letzten Wochen schon einige Flaschen Wasch-Schaum durchgegangen. Naja, nun riechen das Badezimmer und Puppen wenigstens fruchtig gut!

Unverschämt teure Puppenkleidung…

Aber es fehlte was… Puppenkleidung. Hat schon mal jemand von euch Puppenklamotten im Laden gekauft?! Die ist ja unverschämt teuer!!! Und in der Regel auch nur pink. Nee, das geht gar nicht! Also weder preislich noch farblich… 😉 Voll motiviert habe ich mir die Finger wundgetippt und im Netz nach Schnittmustern für Puppenkleidung gesucht. Es gibt einiges an Freebooks und preislich bezahlbaren Ebooks – die Auswahl auf meiner Festplatte ist nun groß. Nachdem ich dann die ersten Sachen ausgedruckt hatte, war ich mittelprächtig demotiviert – das sind ja mal verdammt kleine Schnittteile!!! Oha!!! Also habe ich die Aufgabe des großangelegten Puppeneinkleidens (wir haben ja nicht nur Benjamin…) erstmal schön vor mir her geschoben. Irgendwann wurde Zwergenmann dann aber zunehmend ungeduldig und da kam mir ein Probenähaufruf von Kristina von Firlefanz gerade recht: sie brauchte Unterstützung beim Puppenlöwenzahn. Alles klar, wenn nicht jetzt, wann will ich dann mal starten?!

Hätte ich mich doch mal eher dran gewagt! So schlimm ist das gar nicht. Aber ich weiß jetzt, warum Puppensachen so teuer sind: die kleinen Teile sind zeitintensiver. Und irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass es dafür besondere Nähmschinen geben muss – so ein normales Nähfüßchen wirkt im Vergleich plötzlich riesig *lach* Das Tolle ist aber, dass ich nun endlich eine Verwendung für die ganzen Stoffreste habe!

Zwergenmann hatte auch gleich konkrete Farbwünsche für das erste Outfit für seinen Benjamin: grün und gelb sollte es sein. Mit Blick ins Stoffregal waren die entsprechenden Stoffe dann auch schnell gefunden 🙂 Entstanden ist eine Löwenzahnlatzhose mit einem süßen Monster (Plotterdatei von Dutzilina) und einem passenden gelben Oberteil. Dazu habe ich einfach das Freebook „Uppermukk“ von Mukkelchen auf Puppengröße verkleinert. Passt super. Bei den Puppenschnitten „stört“ mich nämlich, dass die Oberteile in der Regel mit Klett oder Knöpfen im Rücken zu schließen sind. Ist für kleine Kinderhände natürlich praktisch, gefällt mir aber optisch nicht 😉 Also habe ich mir einfach ein paar Basic-Schnitte von den Kindern auf die entsprechende Puppengröße verkleinert. Bislang habe ich nur das Oberteil genäht, ich probiere das aber auch nochmal mit anderen Schnitten aus und werde euch dann berichten.

Der Puppenlöwenzahn

Zurück zum Puppenlöwenzahn: der Schnitt ist einfach klasse und schnell genäht! Habe ihn für die Baby Born und für eine größere und kleinere Puppe verarbeitet. Selbst bei einer 32cm großen Puppe war das Teilchen fix und ohne Probleme genäht 🙂 Ich bin echt schwer begeistert. Das Tolle: es gibt auch eine Kleid-Variante, aber die ist noch top secret, die zeige ich euch nächste Woche… 😉 Und dann gibt es auch noch ein paar weitere nette Puppenschnitte, seid also gespannt!

Genäht wird der Löwenzahn aus dehnbaren Materialien, aber auch feste Stoffe sind bei entsprechender Nahtzugabe möglich. Wer jetzt auch die Puppen der lieben Kleinen neu einkleiden möchte, findet HIER das Freebook von Firlefanz!

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Viel Spaß beim Nähen 🙂

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Mit „Miss Ella“ durch die Jahreszeiten…

Hallo ihr Lieben!

Ab heute wird es hier auf dem Blog eine neue „Rubrik“ geben: DIY & Nähen. Wie ihr wisst, verbringe ich meine freie Zeit ja gerne an der Nähmaschine oder meinem Plotter. Da dieses Hobby im Prinzip nichts mit dem Bloggen zu tun hat, habe ich es thematisch bislang vom Blog und vor allem von unserer Facebookseite getrennt – denn immer wenn ich mal etwas rund ums Thema „nähen“ gepostet habe, hatte ich direkt deutlich weniger Däumchen auf der Seite. Ein Zufall kann das ja nicht gewesen sein… Also habe ich einige meiner Nähwerke nur noch auf einer eigenen Facebookseite gezeigt, die ihr hier findet: Mausekind und Zwergenmann.

Naja, nun ist es aber so, dass das Bloggen aus privaten Gründen in den Hintergrund gerückt ist. Das wird auch so bleiben. Ganz aufgeben möchte ich diese Seite aber nicht, also habe ich mir überlegt, dass ich meine große Leidenschaft doch mit euch teilen möchte. Hier auf dem Blog und weiterhin auf der eigenen Facebookseite. So „nerve“ ich auf der Vollblutmami-Seite niemanden mit Sachen, die ihn nicht interessieren – hier muss ja jeder nur lesen, was er will 😉 Ich sehe meinen Blog als eine Art Tagebuch. Wer an unserem Leben teilhaben möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Die DIY & Näh-Beiträge werden nur hier auf dem Blog erscheinen und auf meiner Mausekind-Facebookseite geteilt. Auf Instagram bekommt ihr übrigens auch hin und wieder was zu sehen 😉

In Zukunft wird es hier also immer mal wieder Beiträge rund ums Nähen und Plotten geben, eventuell auch um andere handarbeitliche Dinge. Ich möchte nämlich nicht, dass die Homepage „einschläft“, wenn ich keine Zeit für umfangreiche Blogbeiträge habe 😉 Vorerst versorge ich euch eher noch mit Dingen, die schon ein wenig zurückliegen, ehe ich mich den aktuellen Projekten widme. Langsam starte ich mit der „Herbstproduktion“, da werdet ihr dann auf jeden Fall jahreszeitlich passende Einblicke bekommen 😉

Starten möchte ich heute mit einem Einblick in ein Probenähen für Annas-Country. Vor ein paar Wochen habe ich mich riesig gefreut, als Anna-Lena mich in ihr Team berufen hat und ich „Miss Ella“ für mein Mausekind probenähen durfte. Eigentlich ist „Miss Ella“ als Sommerkleidchen gedacht, aber wir im Team waren sehr schnell einstimmig der Meinung, dass das Kleid absolut ganzjahrestauglich ist!

„Miss Ella“ wird im Brustbereich aus fester Webware genäht. Damit man es leicht an- und ausziehen kann, wird es im Rücken mit Knöpfen geschlossen. Ich habe dafür Kam Snaps verwendet, weil das Nähen von Knopflöchern regelmäßig zu bösem Blut zwischen mir und meiner Nähmaschine führt *lach* Irgendwie kriege ich es nicht gescheit hin und bevor ich mir ein fertiges Teilchen versaue, lasse ich es lieber. Aber ich habe beschlossen, mich damit noch einmal intensich zu beschäftigen – das soll doch wohl zu schaffen sein!!!

Im unteren (Rock)Teil kann „Miss Ella“ aus festen oder elastischen Stoffen genäht werden. Mausekind’s erste „Miss Ella“ ist farblich direkt etwas herbstlich geworden mit den verwendeten Grüntönen. Der gemusterte Jersey lag hier schon ewig rum. Ich hatte ihn mal für den Zwergenmann gekauft und fand ihn dann aber doch zu „kindlich“. Aber als Kleid finde ich ihn großartig! Aufgepeppt habe ich den schlichten Schnitt mit einem kleinen Pilz-Plott aus der Waldtiere-Serie von Nikidz und einer Jerseyblüte. Dafür kann man noch super kleinere Stoffreste verwenden!

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Mausekind’s zweite „Miss Ella“ ist eine Kombination aus drei Lieblingen: Lieblingsschnitt, Lieblingsstoff und Lieblingsplotterdatei 😉 Lieblingsschnitt ist ja wohl klar *lach* Ich bin echt begeistert, denn obwohl der Schnitt total einfach gehalten ist, kann man durch die Kombination verschiedener Stoffe und den Einsatz von Tüddelkram richtig tolle Unikate zaubern.

Der Stoff mit den Segelschiffchen liegt hier auch bereits seit 2 Jahren – ich bin damit sehr sparsam 😉 Ich mag die Farbkombi unheimlich gerne. Wem er auch gefällt: den gibt es bei Alles für Selbermacher!

Die Möwen und der Schriftzug stammen aus der ersten maritimen Serie von Fusselfreies. Die durfte ich damals auch probeplotten und ich habe damit unser Badezimmer dekoriert. Wie das aussieht, zeige ich euch auch demnächst 😉

Als optisches Highlight habe ich Brust- und Rockbereich mit einem geflochtenen Gürtel unterteilt. Ich finde ja, dass das Kleid so noch einmal ganz anders wirkt 🙂

Passend zum Thema des Kleides haben wir die Fotos bei bestem Wetter am „Strand“ gemacht. Aktuell verschlägt uns dahin nicht sehr viel – des Wetter ist ziemlich durchwachsen und eher herbstlich als sommerlich…

Mich würde ja mal interessieren, wer von euch auch gerne an der Nähmschine sitzt. Hinterlasst doch mal einen Kommentar!

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Herbstliche Teelichter gestalten

Ihr kennt das Problem bestimmt: euer Baby fängt an feste Nahrung zu sich zu nehmen und wenn ihr nicht alles selber kocht, sammeln sich im Laufe der Zeit mehr oder weniger viele Babybrei-Gläschen an. Die kann man wegschmeißen, muss man aber nicht. Ich möchte euch hier jetzt mal eine Idee vorstellen, was man damit machen kann: herbstliche Teelichter!

Das Prinzip ist ganz einfach: ihr braucht leere saubere Gläschen, ein paar Naturmaterialien wie z.B. gesammelte Blätter, Eicheln, Kastanien etc., ein paar schöne bunte Bänder (ich habe Bastel-Bast genommen), Holzperlen, Holzscheiben und was ihr sonst noch so findet und ne Heißklebepistole. Wir haben ausschließlich Blätter, Kastanien und Eicheln verwendet und zusätzlich noch ein paar Bast-Bänder in herbstlichen Farben. 
Wie ihr die Gläser gestaltet ist dabei ganz euch überlassen. Wir haben die verschiedenen Materialen nach Lust und Laune mit der Heißklebepistole auf die Gläser geklebt. Einige kleben die Blätter auch mit Kleister an, aber ich finde, dass die Blätter dann nicht mehr so schön aussehen… Den Heißkleber sieht man übrigens später nicht, wenn im Glas eine Kerze leuchtet! 
 

Eine weitere Möglichkeit ist folgende: ich beklebt die Gläser komplett mit farbigem Pergementpapier und Kleister. Wenn Kleister und Papier getrocknet sind (was schon mal nen Tag dauern kann, wenn der kleine Kleister-Meister es besonders gut meint *lach*), kann man die Gläser weiter verzieren. 

Wir haben auf diese Weise zu Halloween lustige Gespenter gemacht. Aber  natürlich sind auch ganz andere Designs möglich. Was man da noch so machen kann und welche Materialien auch toll geeignet sind, zeigen wir euch Anfang Dezember – passend zur weihnachtlichen Bastelzeit 😉 Denn im Advent gibt es doch nichts Schöneres als Kerzenschein und Duftkerzen und auch als Geschenk machen sich solche Teelichter für Oma, Opa, Tanten und Onkel und Co immer gut! Vor allem, weil selbst die Kleinsten das mit ein bisschen Unterstützung schon selber machen können 🙂 Damit hier demnächst alle mit selbstgebastelten Geschenken versorgt werden können und ihr viele verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten zu sehen bekommen könnt, sammeln wir grad schon wieder fleißig Gläschen… 😉

Der Herbst ist da… Wir malen Lieder ;-)

Als ich heute Morgen im Garten Richtung Himmel geschaut habe, musste ich unweigerlich an die erste Strophe eines bekannten Liedes denken: „Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da, er bringt uns Wind…“ 

Es hatte die ganze Nacht geregnet und war richtig stürmisch. Heute Morgen war der Himmel dann immer noch grau mit dicken grauen Wolken… Da fiel mir dann was ein, was ich passend zum Herbstanfang immer im Kindergarten gemacht habe – entweder mit oder ohne Kinder! Man muss ja immer soooo viele Spiele und Lieder im Kopf haben, dass man sich das eigentlich gar nicht alles merken kann. Aber man kann Lieder ja auch auch „malen“. Was ich damit meine und wie das geht, zeige ich euch hier: 

Ihr nehmt euch Strophe für Strophe von einem Lied vor und malt – zusammen mit den Kindern – die wichtigsten Sachen auf ein Bild. Man kann’s natürlich auch alleine ohne Kinder machen 😉 So wie ich heute Morgen – da mangelte es mir an Kindern *lach* Zwergenmann war im Kindergarten und Mausekind kann noch nicht malen 😉 Zu meiner Verteidigung möchte ich gleich mal vorweg nehmen: ich war nie ein Picasso und werde auch keiner mehr werden! Für die Verwendung im Kindergarten habe ich mir immer etwas mehr Mühe gegeben, aber für unsere privaten Zwecke geht’s auch so…

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da
Er bringt uns Wind, hei hussassa
Schüttelt ab die Blätter, bringt uns Regenwetter
Heia hussassa, der Herbst ist da!
Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da
Er bringt uns Obst, hei hussassa
Macht die Blätter bunter, wirft die Äpfel runter
Heia hussassa, der Herbst ist da!
Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da
Er bringt uns Wein, hei hussassa
Nüsse auf den Teller, Birnen in den Keller
Heia hussassa, der Herbst ist da!
Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da
Er bringt uns Spaß, hei hussassa
Rüttelt an den Zweigen, lässt die Drachen steigen
Heia hussassa, der Herbst ist da!
Wer es „haltbar“ machen will, kann die einzelnen Blätter noch laminieren. Und für die text-unsicheren Fachleute: man kann sich den Text auch einfach noch auf die Rückseite kleben 😉 Super machen sich die Bilder auch irgendwo an der Wand! 
Wenn ihr Lust habt, könnt ihr sowas ja mal nachbasteln. Vor allem mit den Kindern zusammen macht es echt Spaß 🙂