Archiv der Kategorie: Mami-Ecke

Neue Äpfel im Kleiderschrank

* Beitrag enthält Werbung *

Brrrrrr… Es ist kalt geworden! Kalt und ungemütlich! Ich bin ein echter Herbstmensch und kann für gewöhnlich auch Regentagen noch was Schönes abgewinnen, aber Dauernieselregen vermiest mir dann doch ganz gewaltig die Laune. Vor allem, weil diese fiese feuchte Kälte von den Füßen hoch in den ganzen Körper zieht und nur mit heißem Tee und ner warmen Badewanne bekämpft werden kann. Zum Glück hellen aber ein paar neue und teilweise kuschelig warme Kleidungsstücke unsere Gemüter zur Zeit richtig schön auf 🙂 Deshalb möchten wir euch heute mitnehmen auf einen Herbstspaziergang (den wir bei besserem Wetter gemacht haben) und zu IKEA und am Ende des Beitrags gibt es dann auch noch ein tolles Gewinnspiel für euch!

Auf in den Wald

Ihr seht es bestimmt genau wie ich: die tollen Farben der Blätter an den Bäumen und auf dem Boden machen den Herbst zu einer ganz besonderen Jahreszeit. Ich liebe ja warme Farben total und bin im Herbst auch bei Schietwetter gerne draußen. Aber noch mehr Spaß macht das Draußensein natürlich bei Sonnenschein, wenn die leuchtenden Farben noch besser zur Geltung kommen!

Vor ein paar Wochen war es auch noch relativ warm und da reichten unsere Fleecejacken von Smafolk für einen Spaziergang noch voll aus. Wer sich jetzt denkt „Hä? Die Jacken kenn ich doch…“, der hat Recht 😉 Bereits letztes Jahr hatten wir für Zwergenmann die orange Kuscheljacke von Smafolk gekauft. Es war für alle Liebe auf den ersten Blick und Zwergenmann war ganz traurig, als es draußen zu kalt wurde für die Jacke. Im Frühjahr passte sie aber auch noch gut. Nur jetzt zum Herbst war sie zu klein. Eine neue musste her! Zwergenmann stand neben mir während ich mich durch verschiedene Onlineshops geklickt habe *lach* Fündig geworden bin ich dann bei Nakiki (Windelbar) ehe sie ihr System vom Shoppingclub zum normalen Onlineshop umgestellt haben! Ihr glaubt gar nicht, wie glücklich er war, als ich sie bestellt habe!!!

Mausekind hat hingegen keine neue Jacke. Letztes Jahr hatte ich die Fleecejacke in Größe 80 bestellt. Da trug sie gerade 74 und die Jacke war VIEL zu groß! Jetzt passt sie. Sie scheint wirklich sehr groß auszufallen, denn eigentlich trägt Mausekind schon Größe 86 😉 Aber ich find’s ja cool, wenn man lange was von den Sachen hat – vor allem von Lieblingsteilen. Denn auch Mausekind liebt ihre Jacke heiß und innig und würde sie auch jetzt bei 4 Grad gerne noch anziehen… Notiz für mich: schon mal stöbern in den Onlineshops und gucken, ob’s die nochmal wieder irgendwo ne Nummer größer gibt 😉

Über Smafolk

smafolkSmafolk ist ein dänisches Kindermodel-Lable, das es seit 2005 gibt und das für fröhlich-bunte und gesundheitsbewusste Kleidung steht. Über 85% der Kollektion entspricht den Anforderungen des Öko-Tex-Standards 100. Bis heute liefert das Unternehmen seine Kollektionen, die viermal im Jahr erscheinen, in 22 Länder – weltweit!

„Smafolk“ ist übrigens das skandinavische Wort für „kleine Leute“ und genau diese kleinen Leute hat das Lable bei der Gestaltung seiner Kollektionen im Blick 🙂 Neben schlichten Teilen zum Kombinieren und dem typischen Apfel-Design kommen vor allem beliebte Kindermotive bei der Kleidung zum Einsatz: Tiere, Fahrzeuge und Früchte.

Ein Männlein steht im Walde

Als wir Anfang des Jahres bei der lieben Anna von Familie & Stadt ein Set von Smafolk mit einem Panda-Pulli und passender Hose gewonnen haben, war es um Zwergenmann geschehen… Neben seiner Kuscheljacke hatte er nun ein komplettes Lieblingsoutfit 😉 Nur leider wurden die Sachen über den Sommer zu klein und deshalb sind sie nun in die Box gewandert, in der wir Sachen für Mausekind aufbewahren… Ebenso wie eine neue Jacke musste also auch ein neuer Panda-Pulli her! DEN seht ihr hier nicht 😉 Dafür aber noch was viel Cooleres: einen Fisch-Pulli! Der Vollblutpapi geht ja regelmäßig angeln und wenn der Zwergenmann schon nicht selber angeln darf, dann braucht er zumindest einen Pullover mit Angel und Fisch. Die passende Hose dazu habe ich direkt mitbestellt – die ist aber zu kurz für den kühlen Herbst und ein bisschen zu groß ist sie auch noch.

Einen neuen Panda-Pullover habe ich natürlich auch noch bestellt! Alles zusammen mit der Kuscheljacke bei Nakiki. Ich mag gar nicht sagen, was ich für die vier Teile mit Versand bezahlt habe… Viele von euch wissen vermutlich, wo die Sachen von Smafolk preislich liegen – und sie sind ihr Geld auf jeden Fall auch wert! Aber eben weil die Sachen nicht nur qualitativ sehr hochwertig sind, sondern eben auch teurer als z.B. die Klamotten von Zara oder H&M, kaufe ich meist nur ausgewählte Lieblingsstücke. Wenn die Sachen dann aber gerade extrem runtergesetzt sind, weil’s die alte Kollektion ist, muss ich einfach zuschlagen 😉 Und dann waren es ja auch noch die Motive, die Zwergenmann so sehr mochte…

Der Pullover ist aus einer angenehm dicken Sweatware. Das Problem: haltet euch bei Sweat von Smafolk UNBEDINGT an die Waschanleitung!!! Ich habe ihn wie angegeben gewaschen – alles gut. Nur leider habe ich die Sachen dann auch in den Trockner geschmissen, weil wir eigentlich alles in den Trockner schmeißen – keine gute Idee. Die Pullover sind eingelaufen 🙁 Sie passen in der Weite zwar noch, sind aber ein gutes Stück kürzer geworden… Ziemlich ärgerlich, aber das ging nicht nur mir so. Während die Jersey-Klamotten unverwüstlich sind, sind auch anderen Mamis die Sachen aus Sweat in der Waschmaschine oder dem Trockner eingelaufen. Achtet also bitte gut auf die Pflegehinweise, damit euch sowas nicht auch passiert!!!

Auf Entdeckungstour

So ein Wald ist schon echt spannend. Es riecht ganz anders als zu Hause im Garten, es raschelt hier und da, man hört verschiedene Tiere und es gibt einfach viel zu entdecken. Mausekind und Zwergenmann sind unheimlich gerne im Wald und da zeigen sie bei Spaziergängen auch echt Ausdauer – hinter dem nächsten Hügel gibt es ja bestimmt noch etwas Spannendes zu entdecken! Abends fallen sie dann hundemüde direkt in den Tiefschlaf 😉

Und flitzen kann man im Wald auch ganz wunderbar! Da ist ja soooooo viel Platz 🙂 Mausekind flitzt hier übrigens in einem Kleidchen aus der aktuellen Kollektion durch die Gegend. Und das so soooo schön… Neben kräftigen Herbsttönen mag ich bei Kleidung vor allem gedeckte und zarte Farben. Und dieses zarte Rosa mit den rosafarbenen Eichhörnchen steht Mausekind einfach unheimlich gut!

Da Motiv passt natürlich auch sehr gut zum Thema „Herbst“. Sowohl bei uns hier im Park, als auch im Wald, kann man jetzt nämlich viele Eichhörnchen beobachten, die emsig auf Futtersuche sind und Wintervorräte anlegen. Mausekind’s neues Kleid rief dann auch Zwergenmann auf den Plan: „Mama, ich möchte auch einen Pullover mit Eichhörnchen!“ Alles klar… 😉

Ein spannender Waldboden

Ist euch schon mal aufgefallen, wie spannend ein Waldboden ist?! Und ich meine jetzt nicht nur die Dinge, die man auf ihm ganz offensichtlich findet: Stöcker, Steine, Blätter, Früchte, …

Mit einem passenden Werkzeug (in diesem Fall ein Stock) lässt sich noch viel mehr im Boden entdecken: Würmer, Käfer, Spinnen, … Mausekind und Zwergenmann kommen immer mit den tollsten Schätzen bei uns an 😉 Am liebsten würden sie auch immer alles mit nach Hause nehmen! Leblose Dinge sind dabei in meinem Auto oder dem Kinderwagen auch immer gerne willkommen, aber ein dicker Hirschkäfer, ein Regenwurm oder eine Spinne sind im Wald dann aber doch besser aufgehoben 😉

Weihnachts-Shopping bei IKEA

Bei IKEA kommt man schon jetzt richtig in Weihnachtsstimmung. Und gar nicht unbegründet: heute in 7 Wochen ist der 2. Weihnachtstag und Weihnachten somit quasi schon wieder vorbei!!! Die Zeit rennt… Deshalb ging es für die Vollblutomi, Zwergenmann, Mausekind und mich am Samstag auch zu IKEA – Weihnachts-Shopping stand auf dem Plan. Wir brauchten noch 2 kleine Regale für’s Wohnzimmer, einen neuen Spielteppich, ein bisschen Kleinkram für die Puppenstube und weihnachtliche Deko 😉 Und dann sind wie üblich noch tausend andere Dinge im Wagen gelandet, die gar nicht auf der Einkaufliste standen – wie immer, wenn man mit Kindern zum Möbelschweden fährt *lach*

Zwergenmann liebt IKEA! Er stromert unglaublich gerne durch die Möbelausstellung und schaut sich die verschiedenen Räume an. Es ist auch einfach immer gemütlich und schön 🙂 Passend zum skandinavischen Wohnflair hat er sich am Samstagmorgen sein neues Oberteil von Smafolk aus dem Schrank geholt – war so nicht eingeplant, ich hatte eigentlich eine andere Fotokulisse im Hinterkopf 😉 Aber so sollte es dann wohl sein.

Man wird an einem Samstagmorgen bei allerfeinstem IKEA-Schietwetter – ihr wisst schon, dieses typische Wetter, bei dem man nicht raus kann und trotzdem was erleben will – in einem überfüllten Möbelhaus ziemlich blöd angeguckt (von den anderen Kunden), wenn man da Fotos von einem Kind macht. Oder besser gesagt: machen will. Es rennt einem ja ständig jemand durchs Bild… Das Personal war eher belustig von meinen Versuchen, meinen Sohn ins richtige Licht zu rücken *lach*

Ein paar brauchbare Bilder waren dann doch dabei. Das Shirt findet ihr übrigens auch in der aktuellen Kollektion! Und das gibt es vor allem auch in verschiedenen Farben. Ich hatte ja kurz überlegt, ob ich es für’s Mausekind in rosa bestelle – partnerlookmäßig quasi. War in ihrer Größe aber leider vergriffen *grummel* Ich finde es aber einfach nur schön mit den ganzen Waldtieren und den zarten Farben 🙂

Zwergenmann hat übrigens bei IKEA mal wieder eine Reihe von Sachen entdeckt, die er unbedingt haben muss! Vor allem die weihnachtliche Deko hat es ihm angetan… Wir wohnen ja nicht schon in unserem ganz persönlichen IKEA-Möbelhaus 😉 Ich müsste gerade wirklich überlegen, in welchem Raum es bei uns NICHTS von IKEA gibt. Gibt’s nicht. Echt jetzt.

 

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Von Kelten, Thesen und Spuk: Geschichtliches und mehr rund um den 31. Oktober

Heute ist der 31. Oktober – Reformationstag und Halloween! Ob man heute etwas feiert und vor allem was man feiert, ist jedem selbst überlassen. Ich habe mich in den letzten Wochen bedingt durch schaurig-schöne Halloween-Deko mal etwas intensiver mit diesem Tag befasst und mal einen Blick hinter die geschichtlichen Kulissen geworfen. Eigentlich wollte ich euch nur ein paar schnell gemachte Deko-Ideen posten, aber dann hat das hier doch etwas mehr Tiefgang bekommen 😉

Reformationstag

Eines vorweg: ich bin katholisch. Mit Martin Luther habe ich also rein vom Glauben her nicht besonders viel am Hut. Dennoch finde ich, dass er – ein Mönch und Theologieprofessor – 1517 Wichtiges und Großes vollbracht hat, als er seine 95 Thesen über Ablass und Buße an die Türen der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen hat! Er hat die Menschheit wachgerüttelt, die sich allzu lang von den Oberen der Kirche hat unterdrücken lassen. Die Reformation war ein nötiger Schritt in eine richtige Richtung – und ja, das sage ich als katholische Christin 🙂

Viele evangelische Christen feiern heute also den Reformationstag. Und nicht wenige von ihnen regen sich – zu Recht – darüber auf, dass ein Großteil ihrer Mitmenschen mehr über Halloween weiß und Halloween feiert, als über einen wichtigen Tag in der Geschichte der Kirche. Naja, oder sollte ich sagen, meint über Halloween zu wissen…

Halloween damals

Bei Halloween denken ja alle direkt an Kürbisse, gruselige Kostüme und das bei Kindern sehr beliebte „Süßes, sonst gibt’s Saures“. Die meisten wissen auch, dass dieser Brauch aus Amerika kommt. Aber die wenigsten wissen, was es ursprünglich mit „Halloween“ auf sich hatte… Dann würde der ein oder andere dieses Fest vielleicht mit anderen Augen sehen…

Die Ursprünge von Halloween gehen auf die Kelten zurück. Damals glaubte man, dass am 31. Oktober die Verstorbenen des letztes Jahres für einen Tag auf die Erde zurückkehren. Einige Menschen stellten Leckereien bereit, andere verkleideten sich möglichst schaurig, um die lebenden Toten fern zu halten. Bei den Kelten war es so, dass die Druiden den „Untoten“ ein Opfer dabringen wollten, um die diese milde zu stimmen. Dazu wählten sie eine Familie aus, die ein Menschenopfer – eines ihrer Kinder – bringen sollten. Vor das Haus der Familie wurde eine ausgehöhlte Steckrübe mit einer Kerze gestellt. Gab die Familie ihr Kind als Opfer her – es wurde bei lebendigem Leib in einem Weidenkorb verbrannt – blieb die Steckrübe zum Zeichen von Segen und Schutz vor dem Haus stehen. Verweigerten die Eltern das Opfer, beschmierten die Druiden die Tür des Hauses mit Blut – ein Todesurteil für die Familie.

Halloween heute

Führt man sich das vor Augen, steht Halloween nicht mehr in einem schaurig-schönen Licht da. Nachdem irische Einwanderer das Brauchtum mit nach Amerika brachten, wurden aus den Steckrüben im Laufe der Zeit Kürbisse und aus den menschlichen Opfergaben wurden Süßigkeiten. Die Kostüme blieben – wollte man damals Untote abschrecken, will man heute seine Mitmenschen erschrecken. Bedenklich ist dabei aber, dass heute kaum noch jemand weiß, was der Ursprung von Halloween war… Aber es gibt ja auch Familien, die Weihnachten feiern, weil da der Weihnachtsmann Geschenke bringt, von da aus erschreckt mich ja eigentlich gar nichts mehr 😉

Halloween bei uns

Hier wird Halloween nicht gefeiert. Gar nicht. Weder bei uns selber noch in unserem Umfeld. Hier ziehen auch keine Kinder mit Kostümen durch die Straßen! Zumindest habe ich hier bei uns noch keine gesehen… Ich weiß aber von Freunden und Bekannten, dass dort regelmäßig Kinder zu Halloween vor der Tür stehen und dass es von Jahr zu Jahr mehr wird. Und knappe 2 Wochen später stehen die gleichen Kinder dann wieder mit ihren Laternen vor der Tür, singen Martinslieder und greifen die nächste Runde Süßkram ab… Ja, hier ziehen die Kinder zu St. Martin von Haus zu Haus – das gibt es auch nicht überall. Auf alles rund um St. Martin gehe ich die Tage aber noch genauer ein!

Manchmal ist es auch gut, in einer Ecke mit wenigen Kindern zu wohnen 😉 Dann kommt man gar nicht erst in die Verlegenheit, was man tun würde, wenn gruselige Schreckgestalten vor der Tür stehen und „Süßes statt Saures“ fordern… Eine Bekannte hat den Kindern vor ihrer Tür mal sachlich erklärt, dass sie Halloween nicht feiern würden und sie doch bitte zu St. Martin wiederkommen mögen. Oh, das gab richtig Stress mit den Eltern der Kinder…

Versteht mich nicht falsch: ich liebe Kürbisse und ich finde die leuchtenden orangen Köpfe auch wirklich cool, aber das, was dahinter steckt, finde ich gar nicht cool. Im letzten Jahr haben wir zum ersten Mal Kürbisse geschnitzt und vor die Tür gestellt. Es war damit auch das letzte Mal. Kürbisse als Deko gibt es bei uns nach wie vor, weil es eine wunderbare jahreszeitliche Deko sind, aber statt der leuchtenden Fratzen stelle ich dann doch lieber ein schönes Windlicht vor die Tür.

Aber was mache ich, wenn Halloween hier immer weiter um sich greift und auch meine Kinder irgendwann als Hexe und Vampir um die Häuser ziehen wollen?! Die Frage stellt sich mir aktuell gar nicht, weil es bei uns kein Thema ist. Zwergenmann und Mausekind kennen zwar den Begriff „Halloween“ und sie wissen, dass es irgendwie um Hexen und Monster geht, aber diesen Brauch in einem Kostüm von Haus zu Haus zu ziehen, kennen sie nicht. Und durch uns werden sie das auch nicht kennenlernen.

Gruselige Deko

Ganz auf „Halloween-Deko“ will ich dann aber auch nicht verzichten. Aber eher aus einem anderen Grund: die Tage werden kürzer, es ist öfter nebelig und wenn draußen Nüsse, Eicheln oder Kastanien von den Bäumen auf den Boden und Autos fallen und es überall rumpelt und raschelt, wenn der Wind um die Häuser heult, dann passt ein bisschen Gruseldeko doch ganz gut. Zur Zeit beobachten wir auch oft Dohlen und Raben auf den Wiesen und Feldern, die emsig auf Futtersuche sind und diese Vögel haben ja auch etwas Mystisches. Von daher passen ein paar Gespenster und Spinnen doch ganz gut zur herbstlichen Deko 😉

Letztes Jahr gab es bei uns wie gesagt eine Kürbis-Familie. Ich finde sie auch immer noch cool und süß, aber wir werden das nicht wieder machen – nicht zuletzt, weil man mit den Kürbissen so viel sinnvollere Sachen machen kann 😉 Wenn sie als reine Deko ausgedient haben, kann man sie noch essen! Also die essbaren Kürbisse zumindest, die Zierkürbisse natürlich nicht!

Kleine Zierkürbisse machen sich aber auch immer gut. Und die gibt es schon recht günstig! Ich habe unsere vor einigen Wochen in einem Körbchen bei Rewe für unter 3 Euro gekauft und sie zeigen noch keine Spur von Fäulnis oder so.

Windlichter kann man nie genug haben und aufstellen 🙂 Ich mag Kerzenlicht ja total! Aktuell spenden bei uns allerdings LED-Teelichter Licht und „Wärme“, weil Mausekind unsere Gespenster, die wir auch letztes Jahr schon gebastelt haben, so spannend findet und immer oben uns Glas reinschaut. Bevor sie sich dann verbrennt, verzichten wir lieber auf echten Kerzenschein! Die Windlichter sind schnell gemacht: ihr braucht nur etwas Kleister, Butterbrotpapier, alte Gläser, einen Edding und eventuell Wackelaugen. Einfach Kleister und kleingerissenes Butterbrotpapier auf die Gläser kleben, trocknen lassen und mit dem Edding Gesichter draufmalen bzw. Wackelaugen aufkleben.

Im Rahmen des Halloween-Probeplottens für Fusselfreies sind bei uns auch Glasuntersetzer und zwei kleine Tischsets aus Filz mit schaurigen Motiven entstanden. Dazu habe ich im Stoffladen schwarzen Filz gekauft und mit einer kleinen Schüssel und einem Kuchenteller schwarze Kreise vorgezeichnet und ausgeschnitten. Auf die Kreise habe ich dann Motive aus der Halloween-Serie geplottet. Geht schnell und die Flexfolie hält auf dem Filz auch echt super 🙂

Und ihr so?

Mich interessiert wirklich brennend, ob ihr Halloween feiert und vor allem, wie ihr es feiert! Wie ihr rausgehört habt, ist dieser Brauch nichts für uns. Wir verurteilen aber niemanden, der Spaß an Halloween hat. Ein klein wenig können wir dem ja auch abgewinnen, aber andere (christliche) Bräuche sind uns wichtiger. Also hinterlasst mir doch sehr gerne einen Kommentar und erzählt, was ihr am 31. Oktober so macht 🙂

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Appetit auf frische Waffeln?! Hier ist unser Lieblingsrezept!

Guten Morgen ihr Lieben!

Na, waren eure Kinder heute nach der Zeitumstellung auch zur gewohnten Uhrzeit wach?! Hier wurde die zusätzliche Stunde jedenfalls nicht genutzt und so turnten Zwergenmann und Mausekind bereits um kurz nach 6 Winterzeit hier rum – wär ja auch eigentlich schon kurz nach 7 gewesen… 😉 Ich kann mich nicht dran erinnern, an einem Sonntag jemals um kurz nach 8 beim Bäcker gewesen zu sein *lach* Fazit: der ganze Tag wird durcheinander sein. Mausekind muss ich schon vor dem Mittagessen zum Mittagsschlaf hinlegen, das schafft sie sonst von der Zeit her nicht. Es wird mal wieder ein paar Tage dauern bis wir im gewohnten Trott drin sind… Ätzend.

Wenn ich aber schon so früh auf den Beinen bin, kann ich die Zeit auch gleich nutzen und euch noch fix unser Lieblingsrezept für frische Waffeln posten! Waffeln gehen hier einfach immer – am liebsten mit Puderzucker und heißen Kirschen 🙂 Es gibt ja echt viele Rezepte und ich habe viele ausprobiert. Irgendwann hab ich dann ganz einfach alles so kombiniert, wie es uns am besten schmeckt 😉 Ich weiß allerdings gar nicht, wie viele Waffeln man aus dem Teig raus kriegt, ich hab nie mitgezählt… Aber die Vollblutfamilie wird mehr als satt, also reicht’s *lach*

Zutaten:

300g Mehl
200g weiche Butter
170g Zucker
5 Eier
300ml Milch
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker

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Zubereitung:

Butter, Eier, Zucker und Vanillezucker mit dem Mixer auf höchster Stufe schaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit der Milch nach unter nach zur Butter-Eier-Zuckermasse geben und ein paar Minuten auf höchster Stufe mixen.

Nun könnt ihr das Waffeleisen aufheizen und einfetten. Wie man das Waffeleisen benutzt, dürfte euch wohl bekannt sein 😉 Wir geben immer noch etwas Puderzucker auf die fertigen Waffeln und essen gerne heiße Kirschen dazu. Sie schmecken aber auch ohne alles sehr gut!

Guten Appetit 🙂

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Oh du traurige Welt… Ist uns die Menschlichkeit abhanden gekommen?!

Es ist eigentlich nicht meine Art, mich öffentlich über Menschen auszulassen, die ich nicht kenne. Denn eben weil ich sie nicht kenne, kenne ich auch die Beweggründe für ihr Handeln nicht und bevor ich jemanden vorschnell oder falsch verurteile, halte ich lieber meine Klappe und denke mir nur meinen Teil. Aber irgendwann kann ich meine Klappe nicht mehr halten, dann muss es raus!

Was ist nur los???

Das habe ich mich in den letzten Tagen einige Male gefragt. Ist uns die Menschlichkeit abhanden gekommen?! Haben wir sie irgendwo zwischen Egozentrik und Narzissmus verloren??? Und sind wir wirklich so egozentrisch und narzisstisch wie es scheint?! Denkt heute wirklich jeder nur noch an sich und interessiert sich wirklich niemand mehr für seine Mitmenschen?!

Klar, das, was ich da gerade frage trifft weiß Gott nicht auf alle zu, aber es stellt einen erschreckenden Trend dar: warum um andere kümmern, wenn ich mit mir selbst genug zu tun habe? Warum etwas für andere tun, wenn’s mir bombig geht und ich mit meinem Leben sowas von zufrieden bin? Ja, warum???

Der alte Mann auf dem Fahrrad

Als ich heute Vormittag mit dem Auto unterwegs war, sah ich ein stück vor mir einen alten Mann auf dem Fahrrad. Er fuhr etwas wackelig und im nächsten Moment übersah er einen halbhohen Betonpfeiler, der vor einer Kneipe Rad- und Fußweg trennt und fuhr dagegen. Er stürzte. Ungebremst und ohne sich abfangen zu können, flog er über den Lenker seines Fahrrades und bremste mit dem Gesicht auf den Pflastersteinen. Ich fuhr sofort rechts ran, machte die Warnblinkanlage an und stieg aus meinem Auto aus um zu helfen. Die beiden Fahrzeuge vor mir bremsten kurz ab, die Insassen schauten sich den am Boden liegenden Mann an, gaben wieder Gas und fuhren weiter. Ebenso noch ein Fahrzeug hinter mir. Während ich dem alten Mann auf die Beine half, was alles andere als einfach war, weil er sich mit seinem Rad und dem Pfeiler völlig verkeilt hatte, kamen noch ein Passant von der anderen Straßenseite dazu und eine junge Frau, die hinter mit gefahren war und ebenfalls angehalten hatte! Wir standen da also auf einem Radweg an einer vielbefahrenen Straße mit einem zittrigen alten Mann, der im Gesicht stark blutete. Und alle Welt gaffte.

Nachdem wir ihn auf die Treppenstufen vor der Kneipe gesetzt und mit ausreichend Taschentüchern versorgt hatten, um die Blutungen zu stillen, rief ich einen Rettungswagen. Ein weiterer Passant kam dazu, der ebenfalls beruhigend auf den alten Mann einredete, der sich seiner Lage gar nicht bewusst war. Er wollte nach Hause. Dort wartete aber niemand auf ihn, es gab keine Angehörigen, die ihn hätten versorgen und zu einem Arzt fahren können. Der Rettungsdienst kam. Und wieder fuhren alle Fahrzeuge schön langsam am Unfallort vorbei, verrenkten sich die Köpfe um einen Blick erhaschen zu können. Kranke Welt. Scheiß Gaffer. Es wundert mich, dass in der örtlichen Tatü-Tata-Facebookgruppe nicht direkt Infos und Fragen gepostet wurden – das tun die Menschen dort nämlich für gewöhnlich sofort, wenn irgendwo was passiert ist! Oft weiß die Facebookgemeinde von Einsätzen schon vor den Einsatzkräften… 😉 Aber in dem Fall kam der RTW ja nicht mit Blaulicht und Martinshorn – der Patient war schließlich ansprechbar. Dennoch nahmen sie ihn mit. Mit solchen Stürzen ist im Alter von 86 Jahren (so alt ist der Mann) schließlich nicht zu spaßen!

Ich frage mich, warum die vor mir fahrenden Mitmenschen nichts getan haben… Sie befanden sich mit ihm auf einer Höhe (ich war einige Meter entfernt), haben den Sturz noch besser beobachten können als ich, sie haben kurz angehalten, müssen gesehen haben, dass er verletzt war und nicht mehr alleine hoch kam, aber die fuhren einfach weiter. Warum tut man sowas?! Warum hält man nicht kurz an und fragt, ob Hilfe gebraucht wird? Warum vergewissert man sich nicht kurz, ob es dem Menschen, der dort gestürzt ist, gut geht. Und nun möge mir bitte keiner mit „ich hatte es eilig“ oder „keine Zeit“ kommen! Wer anhalten und gucken kann, kann es nicht so eilig haben! Und wenn man sich nicht traut einen blutenden Menschen anzufassen, kann man zumindest einen Notruf absetzen und Hilfe organisieren! Aber nein, das ist ja zuviel verlangt. Mir selber geht’s ja gut, ich lieg ja nicht auf einem Radweg und habe mich verletzt… Aber wie würde ich mich fühlen, wenn ich da liegen würde und andere würden vorbeifahren? Wie würde ich mich fühlen, wenn ich blutend vor einer Kneipe sitze und mich jeder angafft wie ein Tier im Zoo? Diese Fragen stellt man sich wohl nicht, schließlich kommt man ja selber nie und nimmer in so eine Situation! Die Welt kann mir nix, mir passiert sowas doch nicht! Und wenn doch, dann springen Ersthelfer sofort herbei!!! Klar doch…

Der Mann in Essen

Was mich noch viel betroffener macht, ist der Fall des 82 Jahre alten Mannes aus Essen, der dort am 3. Oktober im Vorraum einer Bank zusammengebrochen ist. Vier Kunden haben innerhalb von 20 Minuten die Bank aufgesucht und sind über ihn drüber gestiegen! Sie haben ihn dort liegen gelassen und nicht mal geschaut, ob es ihm gut geht und ob er Hilfe braucht – und die hätte er dringend gebraucht! Er verstarb einge Zeit später in einer Klinik.

Wie bitte kann man über eine am Boden liegende Person steigen oder drum herum gehen, ohne sich zu vergewissern, warum diese Person am Boden liegt??? Ich persönlich würde da immer einen medizinischen Notfall vermuten und Hilfe rufen! Wie abgestumpft und – entschuldigt die Wortwahl – asozial sind wir inzwischen eigentlich??? Warum sind uns andere Menschen scheißegal??? Und was vermitteln wir unseren Kindern mit so einem Verhalten denn bitte für Werte?! Ist ein Menschenleben außer dem eigenen in der heutigen Zeit nichts mehr wert?!

Es ist nur gerechtfertigt, dass die Polizei gegen die vier Bankkunden wegen unterlassener Hilfeleistung ermittelt. Und ich hoffe ganz ehrlich, dass sie dafür zur Verantwortung gezogen werden. Man hätte kurz nachschauen können – nein, man hätte es MÜSSEN – was mit dem Mann ist und man hätte zumindest einen Notruf absetzen können, wenn man sich zu mehr nicht in der Lage sieht.

Wie die Lemminge

Studien und Tests haben es ja schon gezeigt: der Mensch ist ein Herdentier. Ein klotzhohles Herdentier. Rennt einer vor, rennen alle anderen nach. Soll heißen: tut einer nichts, tun auch die anderen nichts. Fühlt sich einer aber in der Verpflichtung zu handeln, ziehen andere in der Regel mit. Dass man handelt und nicht wie der Großteil der Herde einfach weiterläuft, setzt aber Menschlichkeit und Zivilcourage voraus. Und daran mangelt es. Warum? Ich rede hier ja nicht von Situationen, in denen man sich selber in Gefahr begibt! Hier musste kein wahnsinniger Messerstecher gestoppt werden, hier brauchten nur Menschen Hilfe, die am Boden lagen! Was kann mir denn da passieren?! Was ist so schwer daran, sensibel für seine Mitmenschen zu sein?!

Noch eine Geschichte

Es ist schon ein gutes Jahr her, dass ich am frühen Nachmittag im Stoffladen bei mir um die Ecke war. Ich hatte auf dem Parkplatz eines Discounters geparkt, der eingezäunt ist und einen ziemlich blöden Ausgang hat. Vor diesem Parkplatz ist eine Bushaltestelle. Als ich vom Stoffladen kam, wurde ich auf eine kleine Gruppe männlicher Jugendlicher aufmerksam, die sich an der Bushaltestelle köstlich über etwas amüsierten. Ich kam näher und hörte, wie sie jemanden übelst beleidgten und geschimpften: ein älterer Mann versuchte mit seinem Rollstuhl durch den Ausgang des Parkplatzes zu kommen – kein leichtes Unterfangen, weil der echt eng und der Boden uneben ist. Ich habe da mit einem Kinderwagen schon Probleme, wenn ich den Durchgang im falschen Winkel nehme. Der Mann war halbseitig gelähmt und die Jugendlichen lachten Tränen! Mir kamen auch fast die Tränen – vor Wut!

Meine erste Handlung war, die Jungs auf offener Straße zusammenzupfeifen, dass andere Passanten mich erschrocken anschauten. Daraufhin beschimpften und beleidigten sie mich – nicht nett, aber besser, als auf einem alten Menschen rumzuhacken, der sich nicht wehren kann. Ich legte meine Einkäufe ins Auto und half dem Mann durch den Ausgang und schob ihn noch einige Meter die Straße runter aus der Hörweite der – sorry – Rotzblagen. Ich gehe davon aus, dass der Mann einen Schlaganfall gehabt haben muss, denn neben seiner halbseitigen Lähmung sprach er auch sehr undeutlich. Nachdem ich herausgefunden hatte, dass er zum Pflegeheim am Ende der Straße wollte, weil er dort lebt, schob ich ihn dorthin. Mir saß die Zeit im Nacken, ich hatte noch einen Termin, aber egal. Komm ich da halt ein paar Minuten später, davon geht die Welt nicht unter.

Als ich zurückkam, fragte mich einer der Jungs, wo ich den „fetten Stinker“ hingebracht hätte. Ihr glaub gar nicht, wie gerne ich diese Rotzbengel an ihren Ohren in diese Pflegeeinrichtung gezogen hätte!!! Da hätte man ihnen vielleicht in einer „Schocktherapie“ Anstand und Benehmen beigebracht, wenn das in ihren Familien anscheinend schon niemand getan hat!

Eine Welt ohne Werte?

Ich frage mich inzwischen, ob Kinder heutzutage in ihren Familien überhaupt noch Werte vermittelt bekommen… Denn irgendwo her muss eine solche Einstellung ja kommen! Und sie ist keine Seltenheit! Wenn sich irgendwo ein Mensch verletzt, wird gelacht und die Handykamera draufgehalten. Wenn ein Mensch nicht der Norm entspricht, wird er ausgegrenzt und es wird sich lustig gemacht. Ist da in der Erziehung gewaltig was schiefgelaufen, oder woran liegt das???

WIR sind Vorbild

Wir Erwachsene müssen uns mal bewusst machen, dass wir Vorbild sind – unabhängig davon, ob wir Kinder haben oder nicht. Denn unser Verhalten wird immer und überall beobachtet – vor allem von kleinen wissbegierigen Kinderaugen! Kinder lernen durch Nachahmung. Wenn wir also selber nicht hingehen und helfen, warum sollen unsere Kinder das dann tun. Wenn wir über andere lachen und herziehen und jede Peinlichkeit und jeden Unfall mit einem Handy filmen und die Videos dann am besten auch noch online stellen, werden auch unsere Kinder das tun. Und das ist ein sehr bedenklicher Trend… Denn eines müssen wir uns vor Augen führen: die Kinder von heute sind die Erwachsenen von morgen! Noch können wir selber für uns sorgen, aber irgendwann sind wir auf Hilfe anderer angewiesen und wollen wir uns wirklich von denen helfen lassen, die in einer Welt ohne Werte und Normen aufwachsen. Die in einer Welt groß werden, in der Sensationsgeilheit über Menschlichkeit steht?! Ich glaube nicht…

Bunte Kindermode handgemacht: willkommen in der Welt von Babauba!

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Draußen ist es grau und regnerisch, aber davon lassen wir uns nicht die Laune vermiesen! Denn es gibt ja schöne bunte Kleidung, mit der man miese Stimmung ganz schnell aufhellen kann 😉 Und wenn die Sachen dann auch noch hangemacht und irre bequem sind, ist der Tag ja eigentlich schon gerettet! Ja, ich nähe viel selber, aber heute geht es nicht um Sachen „handmade by Vollbutmami“, sondern um ein tolles Modelable aus Österreich: Babauba.

Handgemachte Kindermode

Die Gründerin von Babauba, Izabella Cszik, hat ihr Hobby zum Beruf werden lassen und sich dadurch einen Traum erfüllt: ein eigenes Lable für farbenfrohe und bequeme Kindermode! Angefangen hat alles damit, dass sie das Nähen erlernt und später eigene Schnitte entwickelt hat. Ihr Onlineshop ist inzwischen schon sehr bekannt, was sich auch dadurch zeigt, dass sie auf Facebook schon über 99.000 Likes hat 🙂

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Das Konzept

Bei Babauba gibt es wechselnde Kollektionen. Wenn etwas ausverkauft ist, kommt es nicht wieder in den Shop. Dafür wechselt aber in einem 8-Wochen-Rhythmus das Sortiment 🙂 Alle Kleidungsstücke sind handgefertigt und qualitativ hochwertig. Da es bei Babauba keine Massenproduktion gibt, sind die Artikel recht schnell ausverkauft. Wer die neuen Kollektionen nicht verpassen möchte, kann sich auf der Homepage in eine „Einladungsliste“ eintragen, dann erfährt man von der neuen Kollektion vor Verkaufsstart und hat eine Art „Vorkaufsrecht“ 😉 Eintragen könnt ihr euch mit eurer Emailadresse auf der Startseite von Babauba, wenn ihr ganz nach unten scrollt.

Die Preise liegen in einem moderaten Rahmen und sind für HANDGEMACHTE Kleidung abolut angemessen.

Die Kleidung – absolut hochwertig

Wir durften für Zwergemann und Mausekind je zwei Teile aus der Sommerkollektion, die inzwischen nicht mehr erhältlich ist, testen. Mein erster Blick galt natürlich der Verarbeitung – und ich war wirklich sehr überrascht, wie hochwertig und sauber die Kleidungsstücke verarbeitet sind. Mit „Hobbyschneiderei“ hat das wirklich gar nichts zu tun. Alle Nähte sind sauber verarbeitet und stabil. Da wir die Teile schon seit ein paar Wochen haben und die Kinder sie regelmäßig tragen, sind die Sachen inzwischen natürlich auch schon mehrere Male gewaschen worden und auch im Trockner waren sie regelmäßig. Es ist nichts eingelaufen, nichts hat seine Form verloren und auch die Farben sind beständig!

Alle Kleidungsstücke werden aus dehnbaren Materialien gefertigt wie z.B. Jersey und Sweat. Auf qualitativ hochwertige Stoffe legt Babauba großen Wert und das sieht und fühlt man auch.

Zwergenmann sieht grün

img_2560Zwergenmann hat eine neue Lieblingshose: seine Jogginghose von Babauba. Schon als wir das Paket ausgepackt haben, riss er sie mir gleich aus der Hand und zog sie an! Echt jetzt! Ich wollte sie mir ja erstmal in Ruhe angucken, aber das ging nicht *lach* Sie ist aber auch wirklich toll und sitzt total super 🙂 Und es gab gleich einen Rüffel für mich: „Mama, du musst mir meine Hosen auch mit Taschen nähen, dann weiß ich wie rum die muss!“ Alles klar, Babauba fördert also auch die Eigenständigkeit beim Anziehen 😉 Sohnemann zieht die von mir genähten Jogginghosen nämlich gerne mal falsch rum an, weil man auf den ersten Blick nicht erkennen kann, wo vorne und hinten ist.

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img_2675Sein zweites Kleidungsstück ist ein grünes Hemd mit Krokodilen – sein Malschul-Hemd. Ich weiß gar nicht, wie es dazu kam… Krokodile findet er cool und ich glaube, er wollte es an einem Freitag einfach der Dozentin in der Malschule zeigen. Ich war ja erstmal dagegen – er saut sich da immer ein und ich hatte noch keine Fotos vom neuen Teil gemacht! Aber Zwergenmann ließ sich davon nicht abbringen. Und oh Wunder: das Hemd ist BIS HEUTE sauber!!! Alles ist bunt, nur dieses Hemd scheint fleckenresistent zu sein *lach* Deshalb zieht er es nun auch fast immer in die Malschule an 😉

Mausekind – ein Paradiesvogel

img_2568Als ich die Sachen für Mausekind gesehen habe, war ich direkt schockverliebt! Diese Jacke… Ich steh ja gar nicht auf pink, aber diese Jacke ist der Oberhammer! Wenn sie mir passen würde – ich würd sie ständig anziehen! Ganz ehrlich… Das Zusammenspiel der Farben ist einfach nur toll und selbst bei ner dicken Schnottnase zaubern sie Mausekind einen frischen Teint ins Gesicht. Ich finde, dass ihr die kräftigen Farben unheimlich gut stehen 🙂 Und selber hätte ich sowas wohl nie gekauft oder genäht…

Mausekind zieht die Jacke, die aus zwei Lagen Jersey genäht wurde, sehr gerne an. Als die Tage etwas kühler wurden, es für eine Softshelljacke aber noch zu warm war, haben wir die Jacke immer angezogen, wenn wir nach draußen gegangen sind. Das Schöne ist, dass sie großzügig ausfällt und wir hoffentlich noch gaaaaaanz lange was von ihr haben. Und danach wandert sie in die Andenkenkiste, in der ich alle Lieblingsstücke aufbewahre 🙂

img_2575Neben der Jacke lag auch noch eine Leggings für Mausekind bei. Leggings gehen hier IMMER! Mausekind braucht bequeme Kleidung, in der sie sich gut bewegen kann. Deshalb trägt sie auch kaum (gekaufte) Jeans und Hosen, weil die doch immer recht eng und steif sind. Diese Leggings ist ihr fast noch etwas zu groß. In der Weite ist sie großzügig bemessen und nen Tick zu lang ist sie auch noch – nicht schlimm, Mausekind wächst ja 😉 Ansonsten finde ich das Design mit den Zitronen richtig cool! Da die Leggings ja doch recht weit ist, hoffe ich sehr, dass sie nächsten Sommer auch noch passt – dann vielleicht als 3/4 Variante 🙂

 

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Buchtipp: Der kleine Milchvampir. Oder: eine Ode ans Langzeitstillen.

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Eine kuschelige Decke, eine heiße Tasse Tee und ein gutes Buch – mehr braucht es bei Schmuddelwetter eigentlich nicht, um mich glücklich zu machen. Heute möchte ich euch ein solches Buch vorstellen. Es handelt sich um keinen dicken Schmöker und auch nicht um einen Ratgeber, es geht vielmehr darum, allen Still-Mamis da draußen Mut zu machen, die sich viel zu oft rechtfertigen müssen und sich immer häufiger fragen, ob das Langzeitstillen womöglich doch „falsch“ ist…

Der kleine Milchvampir

Ihr kennt ihn alle – den kleinen Milchvampir. Jede Still-Mami hat mindestens ein kleines milchsaugendes Monster zu Hause und was anfangs noch ein wunderbarer Moment der Innigkeit und eine besondere Verbindung zwischen Mutter und Kind ist, kann mit der Zeit zu einem Problem werden: der kleine Milchvampir wächst und mit ihm auch sein Appetit und irgendwann auch die Unzufriedenheit an ganz unterschiedlichen Stellen. So kann z.B. der Papa irgendwann ungehalten reagieren oder auch die „Außenwelt“. Vielleicht möchte auch die Mama selbst die Stillbeziehung beenden – was dem kleinen Milchvampir so gar nicht in den Kram passt. Alternativen sind zwar spannend, am Ende hilft aber doch nur Mama-Milch. Bis der kleine Milch-Vampir eines Tages genauso so groß sein möchte wie seine ältere Schwester und bei Oma und Opa übernachten will… Da gibt es aber keine Mama-Milch , aber die Mama hat eine Idee…

Über die Autorin

Sandra Schindler arbeitete als Übersetzerin und Lektorin ehe sie selber zu Schreiben anfing. Die Inspiration für den kleinen Milchvampir, ihr erstes Buch, bekam sie durch ihre beiden Töchter und ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Stillen und Abstillen! Sie befürwortet das Langzeitstillen – ebenso wie ich – und ist der Meinung, dass jede Frau, jedes Still-Team den für sich richtigen Weg finden und gehen muss, ohne sich bei anderen dafür zu rechtfertigen. Eine großartige Einstellung, wie ich finde 🙂 Zum Ende ihrer zweiten Stillbeziehung hätte sie sich ein Buch wie „Der kleine Milchvampir“ gewünscht – aber sowas gab es da noch nicht. Also griff sie selber zu Stift und Papier 🙂

Herausgekommen ist ein wunderbares Buch, illustriert von Sandra Seiffart, das Mamis Mut macht, ihren Weg zu gehen. Und das auch langzeitgestillten Kindern, die sich durchaus schon Bilderbücher angucken, helfen kann, sich von Mama abzunabeln. Denn der kleine Milchvampir ist wie sie, er spiegelt ihre Bedürfnisse wieder und zeigt ihnen, dass es auch schön sein kann, sich von Mama’s Milchbar zu trennen. Das Schöne dabei ist, dass es auf jeder Seite einen netten Vierzeiler in Reimform gibt – gerade Reime verinnerlichen jüngere Kinder unheimlich gut! Hinter dem Buch steht ein wirklich sinnvolles Konzept 🙂

Auch was für Mami

Sandra Schindler richtet sich auf drei Seiten im Buch auch an euch Mamis. Sie geht auf die Bedeutung der Stillbeziehung ein, macht euch Mut, euren Weg zu gehen und sich nicht von anderen beeinflussen zu lassen. Denn wie lange eine Stillbeziehung andauert und auf welche Weise sie endet, entscheiden nur Mutter und Kind allein!

Was mir das Buch gebracht hat

Nichts. Und das dürft ihr bitte nicht falsch verstehen – vor allem du nicht, liebe Sandra! Ich habe das Stillen geliebt und genossen, aber mein Mausekind hat sich Mitte Juni dazu entschieden, unsere Stillbeziheung zu beenden. Und das war schlimm für mich. Es hat mich ein wenig unvorbereitet getroffen. Eines Abends zog sie einfach mein T-Shirt runter ohne vorher anzudocken, lächelte mich an und steckte sich ihren „Nucki“ in den Mund. Bääm. Einfach so! Da hätte ich mir dann doch lieber einen Milchvampir wie im Buche gewünscht, den man langsam in eine andere Richtung hätte schubsen müssen… Dann hätte ich mich nämlich darauf vorbereiten können! So saß ich da in meinem Bett, mein „Baby“, das längst schon kein Baby mehr war, lag neben mir und ich habe mich nur gefragt, ob’s das nun war. Ja. Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt… Und alle Welt um mich rum kam nur mit schlauen Sätzen wie „Sei doch froh!“ oder „Die ist jetzt ja auch alt genug…“

Das Buch hat mir also „nichts“ gebracht, weil ich es erst bekommen habe, als Mausekind sich bereits abgestillt hatte 😉 Und NUR deshalb hat es mir nichts gebracht! Es hätte mir mit den lieben und aufmunternden Worten aber bestimmt über diese Zeit hinweg geholfen, in der ICH ein wenig hilflos war. Ein Gutes hat diese Sache aber: ich kann nun gut nachfühlen, wie sich ein Baby bzw. Kind fühlen muss, wenn ihm die Brust genommen wird, wenn es diesen Moment der Zweisamkeit nicht mehr genießen darf. Und das bestätigt mich nur einmal mehr in meiner persönlichen Meinung zum Stillen: tut es, so lange es euch und eurem Kind gut tut! Und wenn ihr euch dafür entscheidet, die Stillbeziehung aus welchem Grund auch immer zu beenden, entreißt eurem Kind nicht unvorbereitet die Milchbar – das tut nämlich ganz schön weh…

Internet

Falls ihr noch mehr Infos zu Sandra Schindler und ihrem kleinen Milchvampir haben möchtet, könnt ihr zum einen mal rübersurfen auf ihre Homepage oder ihr auch sehr gerne euer Däumchen auf Facebook schenken! Ich weiß, dass sie sich darüber sehr freuen würde 🙂

Kauf-Hinweis

„Der kleine Milchvampir“ von Sandra Schindler ist erschienen im GrünerSinn-Verlag unter der ISBN-Nummer 978-3-946625-02-5 und kostet 9.95 Euro

Mit „Viva Topo“ tanzen die Mäuse auf dem Tisch!

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Die Tage werden kürzer und das Wetter schlechter – die Zeit der Gesellschaftsspiele fängt wieder an! Denn wenn man nach ausgiebigem Pfützenspringen im Wald durchgefroren nach Hause kommt, gibt es doch nichts Schöneres, als gemeinsam bei heißem Kakao und frischen Waffeln etwas zu spielen…

Früher haben wir oft Spieleabende mit befreundeten Paaren gemacht, aber nachdem wir nun alle Kinder haben und auf Babysitter angewiesen sind, sind diese Abende sehr rar geworden. Umso mehr freut es uns, dass der Zwergenmann mit seinen vier Jahren inzwischen seine Leidenschaft für Gemeinschaftsspiele entdeckt hat! Unsere Sammlung ist inzwischen auch schon recht groß, aber meistens spielen wir dann doch nur seine Lieblingsspiele – bei denen er uns inzwischen ganz schön abzieht!

Vor ein paar Wochen ist „Viva Topo“ von Pegasus Spiele bei uns eingezogen. Wie ihr wisst haben wir Katzen und so ist schon mal alles, wo eine Katze drauf oder drin ist, total super! Und dann sind da auch noch so viele süße Mäuse dabei… Der Spielkarton wurde mir förmlich aus der Hand gerissen und der Inhalt direkt mal zweckentfremdet – kann man ja auch andere tolle Sachen mit spielen *lach*

Über Pegasus Spiele

Der Grundstein für Pegasus Spiele wurde 1992 von den heutigen Geschäftsführern Karsten Esser und Andreas Finkernagel gelegt, die ihr Hobby zum Beruf machen wollten. Im darauffolgenden Jahr eröffneten die beiden ihr Ladengeschäft in der Friedberger Innenstadt. Seitdem hat sich Pegasus Spiele erfolgreich weiterentwickelt und bietet eine große Auswahl an Kinder- und Familienspielen.

Viva Topo

Viva Topo wurde von Manfred Ludwig, einem Gymnasiallehrer, entwickelt. Zum Spieleerfinden kam er durch seine eigenen Kinder – und inzwischen sechs Enkelkindern. Ihm ist besonders wichtig, dass Kinder bei einem Spiel taktisches Vorgehen erlernen. Und das ist bei Viva Topo definitiv gefragt!

Die kleinen Mäuse leben im Schlaraffenland, in dem es Käse im Überfluss gibt. Es gibt nur ein Problem: eine hungrige Katze! Um an den leckeren Käse zu kommen, müssen die Mäuse zuerst der Katze entkommen. Ein turbulentes Rennen beginnt…

Viva Topo ist für Kinder ab vier Jahren geeignet und kann mit zwei bis vier Spielern gespielt werden. Jeder Mitspieler erhält eine Mäusefamilie mit 4-5 Mäusen (Anzahl hängt von der Anzahl der Spieler ab). Der Käse wird verteilt (wie und wo genau entnehmt ihr dann bitte der Spielanleitung – das macht jetzt wenig Sinn, euch das zu erklären) und dann wird auch die Katze auf dem Spielplan platziert. Ziel des Spieles ist es, möglichst viele Käsestückchen zu sammeln und sich dabei nicht von der Katze packen zu lassen.

Zum Material

Der zusammenklappbare Spielplan besteht aus stabiler Pappe mit liebevollen Illustrationen. Würfel, Katze und Mäuse bestehen aus Holz. Die einzelnen Teile sind wirklich gut verarbeitet, qualitativ hochwertig und von der Größe perfekt für kleine Kinderhände!

Spielspaß

Nachdem wir Erwachsene die Regeln verinnerlicht hatten, konnte losgespielt werden. Tipp an euch: wenn ihr neue Spiele kauft oder geschenkt bekommt, macht euch vor der ersten Runde mit den Spielregeln vertraut und verinnerlicht sie gut! Es ist für alle Beteiligten nämlich SEHR anstrengend, wenn man zwischendurch nochmal nachlesen muss… 😉 Das ist uns bei Viva Topo nicht passiert (wir haben dazu gelernt…), aber bei einem anderen Spiel hatten wir das Problem mal. Zwergenmann holte den Karton aus dem Schrank und konnte nicht abwarten bis wir die Anleitung gelesen hatten… Machen wir so nie wieder *lach* Bei Viva Topo erstrecken sich die Spielanweisungen übrigens nur über drei schön gegliederte Seiten, auf denen wichtige Dinge farblich oder fett hervorgehoben sind – das gibt ein fettes PLUS!!!

Das Spiel macht einfach nur Spaß! Die Spieldauer wird mit 20-30 Minuten angegeben und das trifft so auch in etwa zu. Von der Dauer finde ich das für einen Vierjährigen angemessen, zumal das Spiel keine Leerlaufzeiten hat und langweilig wird. Nur das mit dem Verlieren muss Zwergenmann noch üben… 😉 Das kennt ihr von euren Kindern ja bestimmt auch!

Viva Topo zählt hier aktuell zu unseren Lieblingsspielen. Generell sind Mäuse gerade sehr angesagt, wenn ich mir so angucke, was Zwergenmann besonders gerne aus dem Spieleregal holt… 😉

 

Volle Fahrt voraus! Go Big – wenn’s ein bisschen mehr sein darf…

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Wenn im Hause Vollblutmami große Pakete ankommen, sind die entweder für den Nachbarn, der arbeiten ist um den Inhalt bezahlen zu können, oder es handelt sich um neues Angelzubehör für den Vollblutpapi. Vor kurzem kam aber ein richtig großes Paket an und der Inhalt versetzte uns alle – vor allem das Mausekind – in Entzücken! Zusammen mit lieben Bloggerkolleginnen dürfen wir uns nämlich mit Britax auf eine wunderbare Reise machen und für euch den neuen Kinderwagen BRITAX GO BIG testen 🙂 Und das ist ein richtig toller Wagen, der uns in unserem Umfeld schon neidische Blicke beschert hat…

Mausekind gab gar keine Ruhe als das Paket ankam. Der Vollblutpapi musste es auspacken und den Wagen aufbauen. Wobei „aufbauen“ nicht ganz richtig ist: er musste nur die beiden Vorder- und Hinterräder anstecken. Ging echt fix! Tja, und dann wurde probegesessen und es gab Geschrei, als Mausekind wieder aussteigen und sich zum Mittagsschlaf ins Bett legen sollte 😉 Dass eine Probefahrt umgehend stattfinden musste, versteht sich wohl von selbst…

  

Mehr Freiheit und Komfort für große Abenteuer

Der Britax Go Big ist der Nachfolger des beliebten Britax Go, aber es ist alles ein bisschen größer und komfortabler. Mit dem optionalen Kinderwagenaufsatz oder der Softtragetasche lässt sich der Go Big von Geburt an nutzen. Das Tolle ist, dass Kinder bis zu 17 Kilo Platz in dem Wagen finden. Wir haben den Test mit Zwergenmann gemacht: er wiegt 16 Kilo bei einer Körpergröße von 106 cm. Gut, von seiner Größe ist der Wagen grenzwertig, da ist einfach nicht genug Platz rund um den Kopf und auch die Fußstütze ist einen Tick zu kurz für seine langen Beine, aber auch bei mehr Gewichtsbelastung lässt er sich super leicht schieben und federt bei Unebenheiten angenehm.

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Auch die Reifen lassen keine Wünsche offen: der Wagen ist mit großen Vollgummireifen ausgestattet, die in absolut jedem Gelände eine gute Figur machen! Die schwenkbaren Vorderräder lassen sich feststellen und so haben wir den Wagen auch durch Sand gut schieben können. Beim Einkaufen auf dem Markt oder unseren langen Spaziergängen ließ sich der Wagen auch problemlos mit einer Hand lenken und er ist sehr wendig.

Wenn’s ein bisschen mehr sein darf

Der Einkaufskorb ist BOMBE! Anders kann ich das nicht ausdrücken! Ich habe noch nie bei einem Kinderwagen einen so großen Korb gesehen, der zudem noch so extrem komfortabel zugängig ist! Befreundete Mamis haben bei dem Anblick auch sofort geschwärmt und wollten den Wagen am liebsten direkt mopsen 😉 Ihr könnt euch nicht vorstellen, was man da alles rein kriegt… Der Korb an sich ist so schon echt groß, als besonderes Schmankerl lässt er sich aber noch aufklappen und bietet somit noch mehr Stauraum! Als ich letztens auf dem Markt und anschließend noch zwecks Windeleinkauf in der Drogerie war, konnte ich alles problemlos unterbringen – sonst habe ich die Windelpackung oft in der Hand nach Hause geschleppt. Ich würde euch unglaublich gerne ein Bild davon anfügen, aber irgendwie sind die Leute heutzutage dermaßen rücksichtslos, dass sie einem ständig zwischen Wagen und Kamera durchlaufen… Maaaaaaaan… Wenn wir das nächste Mal beim Bauern sind (und Kürbisse kaufen) reiche ich euch das Bild aber nach! Ihr wisst ja alle, wie groß Kürbisse sind… 😉 Man sollte allerdings beachten, dass man den Korb nur bis 10 Kilo belasten soll – ein bisschen mehr macht er aber sicherlich auch problemlos mit.

Und nicht nur der Einkaufskorb ist groß – auch das Verdeck mit integriertem Sonnenschutz ist einfach nur mega! Ganz aufgeklappt reicht es nach vorne bis über den Bügel und bietet dadurch optimalen Schutz vor Sonne, Wind und Regen. Letzteren hatten wir die letzten Tage nämlich reichlich und da hat das große Verdeck Mausekind gut trocken gehalten, wenn wir mal wieder in einen Schauer kamen. Natürlich ist es mit seinem UPF 50+ Sonnenschutz nicht als Regenhaube gedacht, aber auf dem Material perlt das Wasser super ab – etwas Nieselregen oder ein kurzer Schauer machen dem Wagen also nichts aus. Man muss ihn danach nur gut trocknen lassen!

Was den Britax Go Big ausmacht

Der Britax Go Big ist für so ziemlich jedes Gelände geeignet. Zumindest haben wir bislang keinen Untergrund unsicher gemacht, mit dem er nicht klargekommen wäre… Die Rückenlehne lässt sich stufenlos bis zur Liegeposition verstellen – verstellt man die Fußstütze dazu auch in eine waagerechte Position, hat das Mausekind eine ausreichend lange Liegefläche für das Nickerchen zwischendurch. Ein extra Plus bekommt die Federung 🙂 Ich war von der Federung unseres Kinderwagens ja schon immer sehr angetan, aber der Go Big legt da nochmal ne Schüppe drauf.

Der Vollblutpapi hat sich in den Wagen aus einem ganz bestimmten Grund schockverliebt: mit seiner Körpergröße von fast 1,90 m flucht er regelmäßig über unseren Buggy, bei dem man den Schieber nicht in der Höhe verstellen kann. Bei unserem Kinderwagen kann man das wie beim Go Big zwar, aber der Go Big bietet für große Menschen mit langen Beinen einen entscheidenden Vorteil: der Schieber ist relativ lang und damit „weit weg“ vom Einkaufskorb. Während der Vollblutpapi bei unserem Kinderwagen oft unten gegen den Korb tritt, ist das beim Go Big bisher noch nie passiert! Ich hätte ja echt nicht gedacht, dass wir uns mal um das Schieben des Wagens streiten würden – denn bislang war das allein meine Aufgabe 😉

Die Sitzeinheit lässt sich mit Blick zu den Eltern oder mit Blick nach vorne montieren. Letzteres ist für’s Mausekind natürlich weitaus interessanter. Mit ihren knapp zwei Jahren möchte sie die Welt entdecken und nicht nur Mama (oder Papa) angucken 😉 Das Gurtsystem lässt sich in der Höhe verstellen und die Bezüge lassen sich abnehmen und waschen – mussten wir auch schon *schäm* Ich zeig euch besser keine Bilder vom Wagen, wie der nach einem Waldspaziergang aussieht…

Ich bin übrigens ziemlich begeistert vom Klappmechanismus 🙂 Der Wagen lässt sich ganz einfach zusammenklappen und passt mit einem Klappmaß von 52 x 80,5 cm sogar in den Kofferraum von meinem Corsa – allerdings nur hochkant bzw. indem man ihn auf die Seite „stellt“. So muss ich unseren Kinderwagen auch transportieren, allerdings in zwei Teilen: ich muss den Sportwagenaufsatz vom Gestell abnehmen, weil er sonst einfach zu „dick“ ist. Das Problem habe ich mit dem Go Big nicht – so BIG ist er also gar nicht 😉 Wer jetzt sagt „Aber man soll einen Kinderwagen doch hinlegen und nicht auf der Seite liegend transportieren“, der hat natürlich vollkommen recht. Beim Go Big gibt es aber ein kleines Feature, das ich so von anderen Kinderwagen nicht kenne: man kann ihn in der zusammengeklappten Position verriegeln! Dadurch kann er nicht wieder auseinander gehen 🙂 Find ich ja total klasse!

Farben und Zubehör

Den Britax Go Big bekommt ihr in 5 tollen Farben:

– steel gray/ black (den haben wir)
– cosmos black/ black
– flame red/ black
– ocean navy/ black
– mineral purple/ black

Im Lieferumfang ist ein Windschutz für die Beine enthalten, der am Gestell bestigt wird und das Kind wirklich richtig gut schützt. Ich hoffe, dass wir bald entsprechendes Wetter haben und ich euch Bilder davon zeigen kann! Ebenfalls bekommt ihr die Adapter für die Babyschalen von Britax direkt mit dem Wagen geliefert. Finde ich persönlich richtig klasse! Optional könnt ihr einen Kinderwagenaufsatz, eine Softtragetasche, ein Regenverdeck und Adapter für weitere Babyschalen namenhafter Hersteller dazu kaufen.

Fazit

Wir danken Britax für diesen unglaublich tollen Test! Als wir damals (vor 4 1/2 Jahren) für den Zwergenmann einen Kinderwagen bestellt haben, war ich von unserem Kinderwagen restlos überzeugt. Ich wusste von Anfang an, was ich haben wollte und habe mir andere Hersteller oder Modelle gar nicht erst angeschaut. Auch jetzt finde ich unseren Wagen immer noch gut, aber der Britax Go Big hat mich wirklich von sich überzeugt. Ohne diesen Test wäre ich glaube ich nie auf die Idee gekommen, mir einen Wagen von Britax anzuschauen. Nicht, weil ich irgendwann mal irgendwo etwas Schlechtes über Britax gehört hätte – ganz im Gegenteil! – sondern einfach nur, weil ich mit dem zufrieden war, was wir hatten 😉 Inzwischen schwärme ich überall von unserem Testobjekt und die ein oder andere (werdende) Mami liebäugelt nun auch damit. Denn allein der riesen Einkaufskorb und die Beinfreiheit beim Schieben sind schon echt verdammt geil – muss man ja mal so sagen…

Die Reise geht weiter

Wir wollen ja nicht nur alleine was von diesem tollen Wagen haben und so darf auch meine liebe Bloggerkollegin Anna von Familie & Stadt nun in den Genuss kommen, den Wagen mit ihren Zwergen zu testen. Und ich bin überzeugt, dass auch sie nur Gutes zu berichten hat!

Wenn ihr Fragen zum Wagen habt oder noch mehr Bilder sehen möchtet, dürft ihr euch gerne melden 🙂 Demnächst kommen nach und nach noch ein paar Bilder auf Facebook und Instagram – wir haben mit dem Wagen ja noch mehr erlebt, als wir euch in diesem Beitrag zeigen konnten!

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Wir starten in den Herbst mit „Emmi sucht ihre Schnuffelnuss“

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Einen wunderschönen Herbstanfang wünschen wir euch!

Nun ist es also soweit – der Sommer ist endgültig vorbei. Hat ihm nur noch keiner gesagt – also bei uns zumindest nicht 😉 Wir haben immer noch angenehme Temperaturen um 20 Grad (okay, nachts und morgens ist es echt frisch…) und überwiegend Sonnenschein, aber der Blick nach draußen verrät es: heute ist Herbstanfang! Die Blätter an den Bäumen verfärben sich und fallen herab und viele Tiere legen sich nun ihre Wintervorräte an. Im Park beobachten wir gerne die Eichhörnchen, wie sie geschäftig nach Nüssen suchen und sie dann sorgfältig für den langen Winter verstecken.

Heute möchte ich euch deshalb ein Buch vorstellen, das einfach supergut zum Thema „Herbst“ passt: „Emmi sucht ihre Schnuffelnuss“ aus dem Magellan Verlag. Es ist zur Zeit DAS Buch bei uns! Also eigentlich ist es seit Wochen DAS Buch bei uns 😉 Ich wollte es euch schon viel eher zeigen, aber dann habe ich mir gedacht „Nee, warte mal noch ein paar Wochen, dann passt das thematisch viel besser.“ Aus diesem Grund gibt es unser „Buch des Monats“ diesen Monat dann auch erst mit einer Woche Verspätung – weil wegen Hebstanfang und nach Nüssen suchenden Eichhörnchen und so 😉

Emmi sucht ihre Schnuffelnuss

Emmi ist ein Eichhörnchen, das in einem wunderschönen Baumhaus im Wald lebt. Und Emmi ist ganz verzweifelt: ihre Schnuffelnuss ist verschwunden! Die Schnuffelnuss ist nämlich nicht einfach nur eine Nuss wie viele andere Nüsse, sondern eine ganz besondere Nuss. Wo steckt die Nuss denn nur? Im Vorratsschrank? Im Haus? Im Nussgeheimversteck? Nirgends ist sie zu finden… Dafür findet Emmi aber etwas anderes, das ihr Freund, Ingo Igel, schon lange sucht…

Also macht sich Emmi auf den Weg. Gemeinsam mit Ingo Igel und ihren Freunden Mia Maus, Bruno Bär, Bobbi Biber, Henni Hase und Wilma Waschbär begibt sie sich auf die Suche nach ihrer geliebten Schnuffelnuss. Schließlich finden sie sie auch bei Ente Erna. Wie ist sie da nur hingekommen?!

Das Buch, das von Anna Taube geschrieben und von Larisa Lauber liebevoll illustriert wurde, wird von Zwergenmann und Mausekind geliebt! Als es ankam und ausgepackt war, musste ich es direkt vorlesen und seitdem gehört es zum festen Lesezirkel im Hause Vollblutmami 😉 Viele kleine Klappen laden zum Entdecken ein und dahinter verbergen sich Dinge, die die Kinder aktiv am Vorlesen teilhaben lassen. Das Buch besteht aus fester Pappe und hält so auch Kinderhänden stand. Und das ist bei uns sehr wichtig, weil hier täglich gelesen wird – entweder mit Mama oder Papa oder ganz alleine. Zwergenmann liest Mausekind übrigens auch gerne vor! Es ist wirklich faszinierend, wie gut er viele Geschichten – vor allem auch „Emmi sucht ihre Schnuffelnuss“ – schon kennt und wie toll er sie wiedergeben kann.

Magellan – Der Verlag mit dem Wal

„Emmi sucht ihre Schnuffelnuss“ ist nun schon der dritte Artikel aus dem Magellan Verlag, der uns unheimlich gut gefällt. Ich frage mich ernsthaft, ob es dort auch Sachen gibt, die uns nicht gefallen 😉 Und auch der Verlag an sich sagt uns in puncto Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit sehr zu.

image2Magellan ist ein konzernunabhängiger Verlag mit den Schwerpunkten Bilder-, Kinder- und Jugendbuch. Das Angebot an lebensnahen Themen ist auf die jeweilige Altersstufe abgestimmt und auch ernste Themen werden nicht ausgesprt. Neben den Inhalten stehen vor allem auch die ansprechenden Illustrationen im Vordergrund.

Umweltverträglichkeit und Umweltfreundlichkeit werden groß geschrieben. Es wird ausschließlich auf FSC-Papieren gedruckt und es wird auf Lösungsmittel verzichtet. Die Produktion erfolgt zum größten Teil direkt in Deutschland und in Ausnahmefällen im Europäischen Ausland. Neben dem Klimaschutz findet auch die Einbindung von Werkstätten für behinderte Menschen und von regionalen Kleinbetrieben statt.

Shopping-Tipp

Wir kaufen gerne Bücher. Und wir kaufen gerne viele Bücher 😉 Ich persönlich bin ja der Meinung, dass es auch total egal ist, wie teuer ein Buch ist. Zu teuer gibt es in meinen Augen da nicht. Klar, ich mache auch gerne Schnäppchen – dann gebe ich sogar mehr Geld auf einmal aus, als wenn ich einfach nur so durch unsere Lieblingsbuchhandlung bummel – aber ich finde auch, dass man nicht am falschen Ende sparen sollte: kein Fernsehprogramm und kein Video auf YouTube regt die Fantasie der Kinder so sehr an, wie ein schönes Buch. Kein Tablet oder Ebook Reader verleiht den Kindern dieses einzigartige Gefühl, das man nur dann verspürt, wenn man ein Buch in den Händen hält und die Seiten umblättert. Ich würde das nie missen wollen – deshalb habe ich bis heute keinen Ebook Reader 😉 Will ich auch nicht haben, selbst wenn man ihn mir schenken würde.

Wer also auch so gerne seine Nase in Bücher steckt, kann ja mal im Shop vom Magellan Verlag vorbeischauen. Ich habe schon ein paar Bücher auf meiner Wunschliste, die hier in der näheren oder ferneren Zukunft einziehen werden. Allerdings muss vorher wohl ein größeres Bücherregal her – der Platz wird nämlich langsam knapp *lach*

In diesem Sinne wünschen wir euch einen wunderschönen Herbstanfang und wir lesen uns an dieser Stelle mit dem nächsten Buch des Monats pünktlich zum 15. Oktober wieder! Da geht es dann auch um das Thema „Herbst“ und kleine Tiere. Lasst euch überraschen…

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Löwenzahn goes Kleid

Hallo ihr Lieben!

Letzte Woche habe ich euch den neuen Puppenschnitt „Löwenzahn“ von Firlefanz vorgestellt (hier geht’s zum Beitrag) und da habe ich euch ja schon verraten, dass es passend zur Hose auch noch ein Kleidchen gibt. Das möchte ich euch heute zeigen 🙂

Benäht wurde „Püppchen“. Diese „My Little Baby Born“ hat Zwergenmann zur Geburt seiner kleinen Schwester bekommen, damit er auch ein Baby hat, um das er sich kümmern kann. Die ersten Wochen war „Püppchen“ auch sehr spannend und interessant, dann hat er das Interesse aber verloren und das Puppenkind lag rum und wurde keines Blickes mehr gewürdigt. Letzten Sommer hat Mausekind die kleine Puppe dann entdeckt und nach ein wenig Protest vom großen Bruder (der sich scheinbar plötzlich daran erinnerte, dass er ja eine Puppe hat!) ist sie dann in Mausekind’s Besitz übergegangen…

Nun ist es so, dass wir für „Püppchen“ nicht besonders viele Klamotten hatten, Mausekind aber viel Freude daran hat, die Puppe umzuziehen. Okay, eher auszuziehen und dann mit einem Schwung neuer Klamotten vor uns zu stehen und um Hilfe beim Anziehen zu bitten *lach* Ganz so weit ist es mit der Feinmotorik dann doch noch nicht 😉 Da die Auswahl begrenzt war und sich die Stoffreste immer weiter vermehrt haben, habe ich mich kurzerhand an die Nähmaschine gesetzt und ein paar tolle Teilchen gezaubert.

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Darunter dieses Löwenzahnkleid! Mausekind hat ein passendes Partnerlookoutfit – Stoffresteverwertung ist schon was feines! Und ihr glaubt gar nicht, wie stolz sie ist! „Püppchen“ und sie in den gleichen Sachen – genäht von Mama 🙂

Passend zum Kleidchen gab es noch ein T-Shirt und eine Leggings. Die Kleiderweiterung zum Puppenlöwenzahn findet ihr HIER. Wichtig ist, dass ihr euch auch noch den neuen Puppenlöwenzahn 1.1 runterladet, weil es beim ursprünglichen Freebook noch eine kleine Änderung durch die Kleiderweiterung gab. Den Puppenlöwenzahn findet ihr HIER. Genau wie die Löwenzahnhose gibt es das Kleid natürlich auch in 5 Größen für Puppen von 25 bis 50cm!

Ich habe für „Püppchen“ die schlichte Form genäht. Diese lässt sich aus einem Teil oder mit Unterteilung im Brustbereich nähen – wenn man z.B. unterschiedliche Stoffe kombinieren möchte. Dazu habt ihr auch noch die Möglichkeit das Rockteil mit Kellerfalte oder gerafft zu nähen. Bei diesen beiden Varianten könnt ihr das Kleid im Rockbereich auch mit festen Stoffen kombinieren! Ein solches Kombi-Kleid zeige ich euch die Tage noch auf Facebook – es ist noch nicht ganz fertig 😉

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Das Oberteil ist ein Freebook von Klimperklein, das hier HIER findet. Die Leggings ist ein Freebook von Liebeling, das ihr euch HIER runterladen könnt. Diese Schnitte sind extra für „My Little Baby Born“ – also für 32cm große Puppen. Für größere Puppen stelle ich euch demnächst noch ein paar schöne Freebooks vor 🙂

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