Archiv der Kategorie: Bücherregal

Teddybär feiert Weihnachten

Buch des Monats: Teddybär feiert Weihnachten

Sternenglanz und Lichterschein,
Weihnachtsteddy will ich sein.

Heute nehmen wir euch mit in die Welt eines kleinen Teddybären, der sich nichts sehnlicher wünscht, als einmal ein richtiger Weihnachtsteddy zu sein! Er macht sich so seine Gedanken, was er dafür alles braucht: Mütze, Schal, Handschuhe und warme Socken sind wichtig. Aber wo bekommt der kleine Kuschelbär sie her?! Und was noch viel wichtiger ist: wird er es schaffen, sich rechtzeitig zu Weihnachten in einen echten Weihnachtsteddy zu verwandeln?! Weiterlesen

Lucias Lichterkranz by Vollblutmami

Santa Lucia – mit „Lucias Lichterkranz“ durch eine skandinavische Adventszeit

Ein schönes Lucia-Fest wünschen wir euch!

In Schweden wird am 13. Dezember traditionell das Lucia-Fest gefeiert, das in etwa vergleichbar ist mit unserem Nikolaus-Brauchtum. Passend zu diesem Fest möchten wir euch heute ein besonders schönes Buch für die Vorweihnachtszeit vorstellen. Bevor ich euch davon aber etwas mehr zeige, möchte ich euch erstmal etwas über Lucia, die Königin des Lichts, erzählen…
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Buchtipp: Der kleine Milchvampir. Oder: eine Ode ans Langzeitstillen.

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Eine kuschelige Decke, eine heiße Tasse Tee und ein gutes Buch – mehr braucht es bei Schmuddelwetter eigentlich nicht, um mich glücklich zu machen. Heute möchte ich euch ein solches Buch vorstellen. Es handelt sich um keinen dicken Schmöker und auch nicht um einen Ratgeber, es geht vielmehr darum, allen Still-Mamis da draußen Mut zu machen, die sich viel zu oft rechtfertigen müssen und sich immer häufiger fragen, ob das Langzeitstillen womöglich doch „falsch“ ist…

Der kleine Milchvampir

Ihr kennt ihn alle – den kleinen Milchvampir. Jede Still-Mami hat mindestens ein kleines milchsaugendes Monster zu Hause und was anfangs noch ein wunderbarer Moment der Innigkeit und eine besondere Verbindung zwischen Mutter und Kind ist, kann mit der Zeit zu einem Problem werden: der kleine Milchvampir wächst und mit ihm auch sein Appetit und irgendwann auch die Unzufriedenheit an ganz unterschiedlichen Stellen. So kann z.B. der Papa irgendwann ungehalten reagieren oder auch die „Außenwelt“. Vielleicht möchte auch die Mama selbst die Stillbeziehung beenden – was dem kleinen Milchvampir so gar nicht in den Kram passt. Alternativen sind zwar spannend, am Ende hilft aber doch nur Mama-Milch. Bis der kleine Milch-Vampir eines Tages genauso so groß sein möchte wie seine ältere Schwester und bei Oma und Opa übernachten will… Da gibt es aber keine Mama-Milch , aber die Mama hat eine Idee…

Über die Autorin

Sandra Schindler arbeitete als Übersetzerin und Lektorin ehe sie selber zu Schreiben anfing. Die Inspiration für den kleinen Milchvampir, ihr erstes Buch, bekam sie durch ihre beiden Töchter und ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Stillen und Abstillen! Sie befürwortet das Langzeitstillen – ebenso wie ich – und ist der Meinung, dass jede Frau, jedes Still-Team den für sich richtigen Weg finden und gehen muss, ohne sich bei anderen dafür zu rechtfertigen. Eine großartige Einstellung, wie ich finde 🙂 Zum Ende ihrer zweiten Stillbeziehung hätte sie sich ein Buch wie „Der kleine Milchvampir“ gewünscht – aber sowas gab es da noch nicht. Also griff sie selber zu Stift und Papier 🙂

Herausgekommen ist ein wunderbares Buch, illustriert von Sandra Seiffart, das Mamis Mut macht, ihren Weg zu gehen. Und das auch langzeitgestillten Kindern, die sich durchaus schon Bilderbücher angucken, helfen kann, sich von Mama abzunabeln. Denn der kleine Milchvampir ist wie sie, er spiegelt ihre Bedürfnisse wieder und zeigt ihnen, dass es auch schön sein kann, sich von Mama’s Milchbar zu trennen. Das Schöne dabei ist, dass es auf jeder Seite einen netten Vierzeiler in Reimform gibt – gerade Reime verinnerlichen jüngere Kinder unheimlich gut! Hinter dem Buch steht ein wirklich sinnvolles Konzept 🙂

Auch was für Mami

Sandra Schindler richtet sich auf drei Seiten im Buch auch an euch Mamis. Sie geht auf die Bedeutung der Stillbeziehung ein, macht euch Mut, euren Weg zu gehen und sich nicht von anderen beeinflussen zu lassen. Denn wie lange eine Stillbeziehung andauert und auf welche Weise sie endet, entscheiden nur Mutter und Kind allein!

Was mir das Buch gebracht hat

Nichts. Und das dürft ihr bitte nicht falsch verstehen – vor allem du nicht, liebe Sandra! Ich habe das Stillen geliebt und genossen, aber mein Mausekind hat sich Mitte Juni dazu entschieden, unsere Stillbeziheung zu beenden. Und das war schlimm für mich. Es hat mich ein wenig unvorbereitet getroffen. Eines Abends zog sie einfach mein T-Shirt runter ohne vorher anzudocken, lächelte mich an und steckte sich ihren „Nucki“ in den Mund. Bääm. Einfach so! Da hätte ich mir dann doch lieber einen Milchvampir wie im Buche gewünscht, den man langsam in eine andere Richtung hätte schubsen müssen… Dann hätte ich mich nämlich darauf vorbereiten können! So saß ich da in meinem Bett, mein „Baby“, das längst schon kein Baby mehr war, lag neben mir und ich habe mich nur gefragt, ob’s das nun war. Ja. Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt… Und alle Welt um mich rum kam nur mit schlauen Sätzen wie „Sei doch froh!“ oder „Die ist jetzt ja auch alt genug…“

Das Buch hat mir also „nichts“ gebracht, weil ich es erst bekommen habe, als Mausekind sich bereits abgestillt hatte 😉 Und NUR deshalb hat es mir nichts gebracht! Es hätte mir mit den lieben und aufmunternden Worten aber bestimmt über diese Zeit hinweg geholfen, in der ICH ein wenig hilflos war. Ein Gutes hat diese Sache aber: ich kann nun gut nachfühlen, wie sich ein Baby bzw. Kind fühlen muss, wenn ihm die Brust genommen wird, wenn es diesen Moment der Zweisamkeit nicht mehr genießen darf. Und das bestätigt mich nur einmal mehr in meiner persönlichen Meinung zum Stillen: tut es, so lange es euch und eurem Kind gut tut! Und wenn ihr euch dafür entscheidet, die Stillbeziehung aus welchem Grund auch immer zu beenden, entreißt eurem Kind nicht unvorbereitet die Milchbar – das tut nämlich ganz schön weh…

Internet

Falls ihr noch mehr Infos zu Sandra Schindler und ihrem kleinen Milchvampir haben möchtet, könnt ihr zum einen mal rübersurfen auf ihre Homepage oder ihr auch sehr gerne euer Däumchen auf Facebook schenken! Ich weiß, dass sie sich darüber sehr freuen würde 🙂

Kauf-Hinweis

„Der kleine Milchvampir“ von Sandra Schindler ist erschienen im GrünerSinn-Verlag unter der ISBN-Nummer 978-3-946625-02-5 und kostet 9.95 Euro

Wir starten in den Herbst mit „Emmi sucht ihre Schnuffelnuss“

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Einen wunderschönen Herbstanfang wünschen wir euch!

Nun ist es also soweit – der Sommer ist endgültig vorbei. Hat ihm nur noch keiner gesagt – also bei uns zumindest nicht 😉 Wir haben immer noch angenehme Temperaturen um 20 Grad (okay, nachts und morgens ist es echt frisch…) und überwiegend Sonnenschein, aber der Blick nach draußen verrät es: heute ist Herbstanfang! Die Blätter an den Bäumen verfärben sich und fallen herab und viele Tiere legen sich nun ihre Wintervorräte an. Im Park beobachten wir gerne die Eichhörnchen, wie sie geschäftig nach Nüssen suchen und sie dann sorgfältig für den langen Winter verstecken.

Heute möchte ich euch deshalb ein Buch vorstellen, das einfach supergut zum Thema „Herbst“ passt: „Emmi sucht ihre Schnuffelnuss“ aus dem Magellan Verlag. Es ist zur Zeit DAS Buch bei uns! Also eigentlich ist es seit Wochen DAS Buch bei uns 😉 Ich wollte es euch schon viel eher zeigen, aber dann habe ich mir gedacht „Nee, warte mal noch ein paar Wochen, dann passt das thematisch viel besser.“ Aus diesem Grund gibt es unser „Buch des Monats“ diesen Monat dann auch erst mit einer Woche Verspätung – weil wegen Hebstanfang und nach Nüssen suchenden Eichhörnchen und so 😉

Emmi sucht ihre Schnuffelnuss

Emmi ist ein Eichhörnchen, das in einem wunderschönen Baumhaus im Wald lebt. Und Emmi ist ganz verzweifelt: ihre Schnuffelnuss ist verschwunden! Die Schnuffelnuss ist nämlich nicht einfach nur eine Nuss wie viele andere Nüsse, sondern eine ganz besondere Nuss. Wo steckt die Nuss denn nur? Im Vorratsschrank? Im Haus? Im Nussgeheimversteck? Nirgends ist sie zu finden… Dafür findet Emmi aber etwas anderes, das ihr Freund, Ingo Igel, schon lange sucht…

Also macht sich Emmi auf den Weg. Gemeinsam mit Ingo Igel und ihren Freunden Mia Maus, Bruno Bär, Bobbi Biber, Henni Hase und Wilma Waschbär begibt sie sich auf die Suche nach ihrer geliebten Schnuffelnuss. Schließlich finden sie sie auch bei Ente Erna. Wie ist sie da nur hingekommen?!

Das Buch, das von Anna Taube geschrieben und von Larisa Lauber liebevoll illustriert wurde, wird von Zwergenmann und Mausekind geliebt! Als es ankam und ausgepackt war, musste ich es direkt vorlesen und seitdem gehört es zum festen Lesezirkel im Hause Vollblutmami 😉 Viele kleine Klappen laden zum Entdecken ein und dahinter verbergen sich Dinge, die die Kinder aktiv am Vorlesen teilhaben lassen. Das Buch besteht aus fester Pappe und hält so auch Kinderhänden stand. Und das ist bei uns sehr wichtig, weil hier täglich gelesen wird – entweder mit Mama oder Papa oder ganz alleine. Zwergenmann liest Mausekind übrigens auch gerne vor! Es ist wirklich faszinierend, wie gut er viele Geschichten – vor allem auch „Emmi sucht ihre Schnuffelnuss“ – schon kennt und wie toll er sie wiedergeben kann.

Magellan – Der Verlag mit dem Wal

„Emmi sucht ihre Schnuffelnuss“ ist nun schon der dritte Artikel aus dem Magellan Verlag, der uns unheimlich gut gefällt. Ich frage mich ernsthaft, ob es dort auch Sachen gibt, die uns nicht gefallen 😉 Und auch der Verlag an sich sagt uns in puncto Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit sehr zu.

image2Magellan ist ein konzernunabhängiger Verlag mit den Schwerpunkten Bilder-, Kinder- und Jugendbuch. Das Angebot an lebensnahen Themen ist auf die jeweilige Altersstufe abgestimmt und auch ernste Themen werden nicht ausgesprt. Neben den Inhalten stehen vor allem auch die ansprechenden Illustrationen im Vordergrund.

Umweltverträglichkeit und Umweltfreundlichkeit werden groß geschrieben. Es wird ausschließlich auf FSC-Papieren gedruckt und es wird auf Lösungsmittel verzichtet. Die Produktion erfolgt zum größten Teil direkt in Deutschland und in Ausnahmefällen im Europäischen Ausland. Neben dem Klimaschutz findet auch die Einbindung von Werkstätten für behinderte Menschen und von regionalen Kleinbetrieben statt.

Shopping-Tipp

Wir kaufen gerne Bücher. Und wir kaufen gerne viele Bücher 😉 Ich persönlich bin ja der Meinung, dass es auch total egal ist, wie teuer ein Buch ist. Zu teuer gibt es in meinen Augen da nicht. Klar, ich mache auch gerne Schnäppchen – dann gebe ich sogar mehr Geld auf einmal aus, als wenn ich einfach nur so durch unsere Lieblingsbuchhandlung bummel – aber ich finde auch, dass man nicht am falschen Ende sparen sollte: kein Fernsehprogramm und kein Video auf YouTube regt die Fantasie der Kinder so sehr an, wie ein schönes Buch. Kein Tablet oder Ebook Reader verleiht den Kindern dieses einzigartige Gefühl, das man nur dann verspürt, wenn man ein Buch in den Händen hält und die Seiten umblättert. Ich würde das nie missen wollen – deshalb habe ich bis heute keinen Ebook Reader 😉 Will ich auch nicht haben, selbst wenn man ihn mir schenken würde.

Wer also auch so gerne seine Nase in Bücher steckt, kann ja mal im Shop vom Magellan Verlag vorbeischauen. Ich habe schon ein paar Bücher auf meiner Wunschliste, die hier in der näheren oder ferneren Zukunft einziehen werden. Allerdings muss vorher wohl ein größeres Bücherregal her – der Platz wird nämlich langsam knapp *lach*

In diesem Sinne wünschen wir euch einen wunderschönen Herbstanfang und wir lesen uns an dieser Stelle mit dem nächsten Buch des Monats pünktlich zum 15. Oktober wieder! Da geht es dann auch um das Thema „Herbst“ und kleine Tiere. Lasst euch überraschen…

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Buch des Monats: Albert und der Baum

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Endlich gibt es von uns für euch passend zum 15. des Monats mal wieder unser Buch des Monats! Sollten hier wirklich wieder Ordnung und Regelmäßigkeit einziehen??? Versprechen möchte ich noch nichts. In meinem Zeugnis würde wohl stehen „Sie ist stets bemüht“ *lach*

Aber nun zum Thema: vor ein paar Wochen habe ich eine Anfrage vom Magellan Verlag bekommen. Den Verlag kannte ich bereits (gibt es bei meiner Büchersucht überhaupt einen Verlag, den ich nicht kenne???) und weil ich das Konzept einfach nur wunderbar finde und die Auswahl an Büchern und Co richtig gut, habe ich mich über das Paket, das uns kurz drauf erreichte richtig doll gefreut! Heute möchte ich euch Zwergenmann’s aktuelles Lieblingsbuch vorstellen: Albert und der Baum. Vorab gibt es aber ein paar Infos zum Verlag – für die unter euch, die vom Magellan Verlag noch nichts gehört haben.

Der Verlag mit dem Wal

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Magellan ist ein konzernunabhängiger Verlag mit den Schwerpunkten Bilder-, Kinder- und Jugendbuch. Das Angebot an lebensnahen Themen ist auf die jeweilige Altersstufe abgestimmt und auch ernste Themen werden nicht ausgesprt. Neben den Inhalten stehen vor allem auch die ansprechenden Illustrationen im Vordergrund.

Umweltverträglichkeit und Umweltfreundlichkeit werden groß geschrieben beim Magellan Verlag. Es wird ausschließlich auf FSC-Papieren gedruckt und es wird auf Lösungsmittel verzichtet. Die Produktion erfolgt zum größten Teil direkt in Deutschland und in Ausnahmefällen im Europäischen Ausland. Neben dem Klimaschutz findet auch die Einbindung von Werkstätten für behinderte Menschen und von regionalen Kleinbetrieben statt.

Neben Büchern findet ihr beim Magellan Verlag auch eine schöne Auswahl an Spielen (wer dazu mehr wissen möchte, sollte am Donnerstagabend wieder auf dem Blog vorbeischauen…), kleinen Mitbringseln und Dekoelementen 🙂

Albert und der Baum

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Albert ist ein Bär, der sich nach dem langen Winterschlaf schon wieder sehr auf seinen Lieblingsbaum freut. Dieser Baum ist wirklich etwas Besonderes: er ist nicht zu hart und nicht zu weich, nicht zu rutschig und auch nicht kratzig. Er ist einfach perfekt!

Doch irgendwas stimmt nicht mit seinem Baum… Als Albert ihn besucht, fängt der Baum plötzlich an zu weinen und hört gar nicht mehr auf! Nein, er weint sogar immer fürchterlicher! Zusammen mit seinen Freunden versucht Albert, den Baum wieder aufzumuntern. Aber nichts hilft.

Am Ende ist Albert so verzweifelt, dass auch er bitterböse schreit. Da hört er plötzlich eine verängstigte Stimme: der Baum spricht mit ihm und sagt, dass er Angst vor einem großen pelzigen Ungeheuer hat… Und weil Albert ein besonders mutiger Bär ist, will er dieses Ungeheuer natürlich vertreiben!

Wie die Geschichte aber ausgeht und warum Albert am Ende einen ganz besonderen und guten neuen Freund hat, verrate ich euch aber nicht. Da müsst ihr das Buch schon selber lesen… 😉

Einer unserer Lieblinge

Als ich den Katalog von Magellan durchgeschaut habe, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch unbedingt haben muss! Die Illustration auf dem Cover hatte es mir sofort angetan 🙂 Zwergenmann hat nämlich einen großen braunen Bär vom Möbelschweden und der sieht genau so aus wie Albert. Generell lieben wir ja alles, was mit dem Wald und seinen Bewohnern zu tun hat!

Meine Erwartungen an das Buch wurden voll erfüllt. Die Geschichte ist einfach wunderbar und vermittelt, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Und die Illustrationen sind einfach ein Traum! Genau so sollen Kinderbücher sein: dezente, klare Bilder, die den Blick auf das Wesentliche lenken. Man sieht direkt die Liebe zum Detail und die Mimik von Albert und den anderen Tieren ist unglaublich gut getroffen. „Mama, guck mal, der Hirsch ist traurig“, hat Zwergenmann direkt beim ersten Durchblättern des Buches gesagt…

Unser Abendritual

Albert gehört quasi fest zu unserem Abendritual dazu. Sowohl Zwergenmann als auch Mausekind haben ihre Lieblingsbücher. „Albert und der Bär“ gehört beim Zwergenmann auf jeden Fall dazu. In der ersten Woche mussten der Vollblutpapi und ich das Buch JEDEN Abend vorlesen, inziwschen werden auch wieder andere Bücher ausgesucht, Albert ist aber trotzdem mehrmals die Woche die erste Wahl 😉 Sowohl der Inhalt, als auch die Bilder gefallen Zwergenmann unglaublich gut und weil er das Buch ja nun schon sehr gut kennt, wird es zwischendurch auch gerne seinen Stofftieren oder der kleinen Schwester „vorgelesen“.

Hier geht’s zum Magellan Verlag

Falls ihr selber mal schauen wollt, was der Verlag so zu bieten hat, könnt ihr auf der Homepage oder auf der Facebookseite vorbeischauen 😉

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Buch des Monats: Der kleine Rabe Socke „Alles erlaubt? Oder: Immer brav sein – das schafft keiner!“

Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, dessen Titel bei uns gerade ein ganz großes Thema ist: das Bravsein! Klar können Kinder nicht immer brav sein, aber bei uns werden gerade so extrem Grenzen ausgetestet und überschritten, dass ich mir zeitweise wie eine „Schimpf-Maschine“ vorkomme…

Als ich dann vor Kurzem in meinem Lieblingsbuchladen gestöbert habe und ja eigentlich nur auf der Suche nach einem Freundebuch für Zwergenmann war, fiel mir dieses Buch vom kleinen Raben Socke in die Hände. Und es passte einfach wie A… auf Eimer und MUSSTE mitgenommen werden. Der kleine Rabe Socke ist bei uns – vor allem bei Zwergenmann – eh sehr beliebt und ich hab mir gedacht, dass wir bei Zwergenmann vielleicht mehr erreichen, wenn er sieht, dass man zwar nicht immer brav sein kann, aber man doch durchaus Vorteile hat, wenn man sich bemüht, brav zu sein.

„Bravsein kann jeder. Das ist doch puppenleicht!“, behauptet der kleine Rabe Socke. Doch so leicht ist das gar nicht, wie er dann selber feststellen muss. Er hat ganz schon viel Unsinn im Kopf und muss schnell wieder brav werden – sonst bekommt er nämlich keine Geburtstagsgeschenke! Na, wer von euch Eltern fühlt sich bei dieser Androhung nun ertappt?! 😉 Kennen wir doch alle, oder???

Zum Glück hat der Rabe Socke aber ein paar gute Freunde, die ihm helfen wollen. Während der Bär ihm keine besonders große Hilfe ist, weiß der Hase aber Rat und gibt dem kleinen Raben gleich eine ganze Liste von Tipps und Regeln, die ihm bei Bravsein helfen sollen.

Am Ende ist die Liste aber sooooo lang, dass der kleine Rabe Socke völlig den Überblick verliert. Aber schließlich schafft er es doch, nett zu seinen Freunden zu sein und keine Schimpfwörter zu sagen! Er ist so voller Eifer, dass es am Ende dann doch eine Feier gibt: eine nix-ist-verboten-Feier, wo jeder machen darf, was er will! Und Geschenke gibt es natürlich auch 😉

Zwergenmann liebt das Buch. Bereits am ersten Tag musste ich es 3mal vorlesen! Es hat auch ein bisschen was gebracht… 😉 Er weiß, dass man brav sein muss, dass man aber nicht immer brav sein kann. Und wenn’s dann mal wieder „ganz schlimm“ ist, hole ich das Buch, erinnere ihn daran, wie das beim kleinen Raben Socke ist und dann lesen wir meistens das Buch zusammen. Zwergenmann ist ziemlich froh, dass es bei uns nicht so eine lange Liste mit Regeln gibt – wobei es die eigentlich schon gibt, wir haben sie (bislang) nur nicht zu Papier gebracht *lach*

Das Buch ist erschienen im Esslinger Verlag. Erzählt wird die Geschichte von Nele Moost und die Bilder stammen von Annet Rudolph.

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Buch des Monats: Die Ostergeschichte

Eigentlich gibt es das „Buch des Monats“ ja immer zum 15. – diesen Monat wegen der Familienseuche dann mal etwas später. Ist aber auch gar nicht schlimm, denn in diese Woche – in die Osterwoche – passt es auch viel besser!

Ich möchte euch heute ein religiöses Bilderbuch vorstellen. Zu Ostern ist das ja immer so ne Sache… Bilderbücher zur Weihnachtsgeschichte, zum heiligen St. Nikolaus und zu St. Martin findet man viele, zur Ostergeschichte gestaltet sich die Sache dann schon etwas schwieriger. Aber an Ostern feiern wir nun mal nicht, dass der Osterhase kommt und Eier versteckt, sondern den Tod und die Auferstehung Jesu. Ob man nun gläubig ist oder nicht, ist dabei erstmal zweitrangig – Ostern ist und bleibt ein religiöses Fest. Weihnachten feiern wir schließlich auch die Geburt Jesu und nicht, dass der Weihnachtsmann Geschenke bringt 😉 Aus diesem Grund ist es mir wichtig, Kindern dieses Stück Geschichte mit auf den Weg zu geben.

Neben den ganzen Osterhasen-Büchern hat es aus diesem Grund in diesem Jahr auch endlich ein Buch über die Ostergeschichte in unser Bücherregal geschafft. Lange habe ich danach gesucht und lange habe ich kein schönes Buch gefunden.

„Die Ostergeschichte“ von Renate Schupp mit Illustrationen von Milada Krautmann erzählt auf wunderschön bebilderten Seiten die Geschichte von Jesus rund um das Osterfest vom Einzug in Jerusalem bis hin zu der Auferstehung und dem Weg der Jünger nach Emmaus. Auch die Himmelfahrt wir noch aufgegriffen, sie gehört ja schließlich noch dazu.

Die Texte sind kindgerecht und auf den einzelnen Seiten nicht zu umfangreich. Wenn Kinder noch nicht so lange bei einem Buch bleiben können, kann man es auch problemlos in mehrere Lese-Kuschel-Stunden unterteilen. Das kommt bei uns aber nicht in Frage – ein Buch wird erst weggelegt, wenn wir auf der letzten Seite angekommen sind *lach* Da haben sowohl Zwergenmann als auch Mausekind echt Ausdauer 😉

Was vielleicht wichtig sein mag: Jesus wird nicht am Kreuz und generell nicht tot gezeigt und auch der Kreuzweg durch Jerusalem bis zu seiner Kreuzigung wird quasi ausgespart. Das ist mir gleich beim ersten Durchblättern im Buchladen positiv aufgefallen, denn Kinder bis zu einem gewissen Alter reagieren mitunter verstört auf diese Darstellungen, weil sie mit dem Thema „Tod“ noch nichts anzufangen wissen. Das Bewusstsein für die Vergänglichkeit des Lebens bildet sich in den frühen Kinderjahren noch nicht aus, jüngere Kinder können das noch nicht begreifen.

Zwergenmann und Mausekind sind von dem Buch sehr angetan. Während Mausekind gerne darin herumblättert und sich die Bilder anschaut, nimmt Zwergenmann es sich oft und erzählt die Ostergeschichte in groben Zügen nach. Dabei betont er übrigens immer, dass wir an Weihnachten gefeiert haben, dass Jesus als Baby in der Krippe geboren wurde 😉

Wer also noch auf die Schnelle ein wirklich tolles Buch über die Ostergeschichte sucht, sollte mal schnell den nächsten Buchladen stürmen 😉 Erschienen ist „Die Ostergeschichte“ im Kaufmann-Verlag 2016 (1. Auflage) mit der ISBN-Nummer 978-3-7806-2990-6. Ich habe es übrigens bei Thalia gekauft. Hier geht’s direkt zum Buch im Onlineshop: Die Ostergeschichte

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Kreative Backideen: Freche Mini-Muffins

Heute gibt es mal wieder einen Buchtipp für euch! Bereits Ende letzten Jahres habe ich vom Random House Verlag ein tolles Backbuch zur Rezension bekommen, dass ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte, weil es vor allem auch was für Familien mit Kindern ist: „Freche Mini-Muffins“ von Luise Lilienthal.

In diesem Buch findet ihr die unterschiedlichsten Muffin-Rezepte für jeden Geschmack und das Tollste und Beste sind im Prinzip die Deko-Ideen rund um die süßen Köstlichkeiten. Neben „Rosa Küsschen“, „Kleinen Halloween-Monstern“ und „Marsmännchen“ bekommt ihr das ABC des Muffin-Backens und vor allem das passende Backblech direkt dazu! Ein wirkliche tolles Set also, mit dem ihr direkt loslegen könnt – sofern ihr denn die benötigten Zutaten im Haus habt 😉

Neben recht einfachen Rezepten für Anfänger kommen auch die Deko-Queens (und Kings) unter euch in ihren Genuss: bei der ein oder anderen Dekoration muss man schon Fingerspitzengefühl zeigen, damit sie gelingt 😉

Ich konnte mich beim ersten Durchgucken schon nicht sattsehen und wollte am liebsten sofort loslegen. Zum Glück stand Mausekind’s Geburtstag vor der Tür – ich musste mich also nur noch entscheiden *lach* Und das war nun wirklich nicht einfach! Ein Muffin sieht süßer aus und klingt leckerer als der andere und Zwergenmann hat auch schon eine Reihe von Wünschen geäußert, was er denn gerne mal essen würde. O-Ton „Die sehen so wunderbar köstlich aus, Mama!“ Und ganz ehrlich: die sehen nicht nur so aus, die (die wir bislang gebacken haben) schmecken auch wirklich fantastisch!

Zu Mausekind’s Geburtstag habe ich „Verlockende Fliegenpilze“ und „Sternenhimmel“ gezaubert – bei letzteren musste ich die Dekoration aber etwas ändern, weil ich eine bestimmte Zutat leider nicht bekommen habe. Macht aber nichts, geschmeckt haben sie trotzdem! Der Vollblutpapi hat übrigens tapfer bei der Dekoration geholfen – Schulung der Feinmotorik im ganz großen Stil *lach*

Wer jetzt Hunger oder einfach nur Lust auf eine kleine Köstlichkeit hat, darf gerne in den nächsten Buchladen stürmen oder einen Onlineshop unsicher machen. „Freche Mini-Muffins“ von Luise Lilienthal ist mit der ISBN Nummer 978-3-8094-3331-6 in erster Auflage 2014 im Bassermann-Verlag erschienen.

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Unser Buch des Monats im Februar: „Die Dinosaurier“

Willkommen in einem Land vor unserer Zeit!

Raaaaaaaar – so tönt es seit ein paar Wochen durch unser Haus… Bei uns sind die Dinosaurier los. Schuld ist der Kindergarten, in Zwergenmann’s Gruppe haben sie nämlich gerade das Thema „Dinosaurier“ 😉 Da wundert es dann natürlich auch nicht, dass auch bei uns das erste Dino-Buch eingezogen ist.

Als ich vor einiger Zeit beim Stöbern im Buchladen gesehen habe, dass es aus der „Wieso? Weshalb? Warum?“-Junior-Reihe von Ravensburger auch ein Buch über Dinosaurier gibt, musste ich es direkt mitnehmen und habe beim Zwergenmann damit genau ins Schwarze getroffen. Wir haben schon einige Bücher aus dieser Reihe und finden sie einfach klasse!

Der Inhalt ist im Textumfang und der Verständlichkeit an Kinder im Alter von 2 bis 4 Jahren angepasst. Die einzelnen Seiten sind wie bei einem Ringbuch „gebunden“ und bestehen aus stabiler Pappe. Sie halten also auch wüsten Kinderhänden stand und lassen sich leicht umblättern ohne dabei zu knicken.

Die Zeichnungen sind detailreich, aber dennoch kindgerecht. Auf jeder Seite gibt es etwas zu entdecken: durch die vielen Klappen, hinter denen sich spannende Dinge verstecken, können sich die kleinen Leseratten auch sehr gut eine Zeit lang alleine mit dem Buch beschäftigen, ohne dass ihnen langweilig wird.

Was versteckt sich denn da in dem Ei??? Ja, Dinosauerier haben Eier gelegt, aus denen dann ihre Jungen geschlüpft sind! Bisher kannte Zwergenmann dieses Phänomen nur von den Hühnern unserer Nachbarin *lach*

Und was haben Dinosaurier gefressen? Auch das erfährt man in dem Buch: es gab Pflanzen- und Fleischfresser, einige Dinos haben andere sogar als Beutetiere gejagt!

Die meisten Dinosaurier waren ganz schön groß… In einigen Museen kann man sich echte Skelette und Fußabdrücke oder Nachbildungen von Dinosauriern anschauen – das ist schon beeindruckend. Zwergenmann versteht die Ausmaße noch nicht so ganz. Ich glaube, wir müssen uns sowas auch mal „in echt“ angucken.

Zwergenmann findet das Buch einfach nur klasse! Anfangs haben wir es noch oft vorgelesen, inzwischen „liest“ er es selber und erzählt Mausekind, welche verschiedenen Dinosaurier es gibt bzw. gab und was die so gemacht und gefressen haben 😉

Wer sich einen Überblick über alle Bücher aus der „Wieso? Weshalb? Warum?“-Reihe machen möchte, sollte mal einen Blick auf die Homepage von Ravensburger werfen… Zwergenmann hat sich schon ein paar weitere Bücher ausgesucht, die er gerne noch haben möchte 😉 Er ist genau wie ich der Meinung „Bücher kann man nie genug haben!“ Und ich habe um ehrlich zu sein auch noch ein paar auf der Wunschliste, von denen ich glaube, dass sie was für Zwergenmann und vor allem auch Mausekind wären *lach*

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Buch des Monats: „Noch ein Kuss“

Guten Morgen!

Heute starten wir mit einer neuen Rubrik auf dem Blog: unser Buch des Monats! Künftig werden wir euch immer am 15. eines Monats ein Buch vorstellen. Denn Lesen und Vorlesen sind so wichtig und bereiten Kindern und Eltern unheimlich viel Freude. Und weil unsere Bücherregale gut gefüllt sind, möchten wir euch nun regelmäßig einen kleinen Einblick in unsere Bücher-Welt geben. Beim „Buch des Monats“ stellen wir euch Bücher passend zur Jahreszeit oder die derzeitigen Lieblingsbücher von Zwergenmann und Mausekind vor.

Unser erstes „Buch des Monats“ ist Mausekind’s derzeitiges Lieblingsbuch: „Noch ein Kuss“. Warum es bei ihr so beliebt ist, wissen wir auch nicht. Mausekind schaut sich generell sehr gerne Bücher an und trägt fast täglich den Inhalt des Bücherregals im Wohnzimmer durch die Gegend. Dabei hat es ihr dieses Buch ganz besonders angetan. Immer wieder kommt die damit zu uns und möchte, dass wir es ihr vorlesen. Die Tage war der Papa dann mal dran und ich habe die Gunst der Stunde für ein paar Schnappschüsse genutzt. So seht ihr das Buch nun direkt im Einsatz und nicht nur „nackte“ Bilder vom Buch selber 😉

Es ist aber auch wirklich schön. Die Aquarellzeichnungen in dezenten Farben sind sehr ansprechend. Ich selber schaue mir die Bilder sehr gerne an und kann gut verstehen, dass Mausekind sie ebenso interessant findet. Sie zeigt immer auf die Tiere, sie benennen oder die entsprechenden Tiergeräusche machen kann sie aber noch nicht. Aber sie zeigt uns ihre Freude Seite für Seite mit einem „daaaaa!“ 🙂

Die Geschichte handelt von einem kleinen Hund, der früh morgens aufwacht, als seine Familie noch schläft. Er fragt sich, wie sich wohl der Kuss einer Ente oder eines Hasen anfühlt und so macht er sich auf den Weg… Er trifft auf verschiedene Tiere und alle geben sie ihm einen Kuss. Am Ende ist er sich aber sicher, dass nur der Kuss von Mama am besten schmeckt!

Erschienen ist das Buch im NordSüd Verlag bereits 1989. Wir haben nicht das ganz normale große Bilderbuch mit Papierseiten, sondern eine kleinere gebundene Ausgabe mit dünnen beschichteten Seiten. Und das ist einfach super! Die Seiten sind so dünn wie normales Papier, man kann sie aber nicht zerreißen und auch Sabber und auslaufende Getränke können dem Buch nichts anhaben.

Gekauft habe ich es mal ganz spontan beim Stöbern bei Thalia. Ich stöbere ja öfter mal in Buchhandlungen… *lach* Wer sich auch für das Buch interessiert, kann es unter folgender ISBN-Nummer bestellen: 978-3-314-10115-1

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