Archiv der Kategorie: Rezepte

Rezept der Woche: Weißkohleintopf mit Fleischklößchen

Heutiger Gruß aus der Küche: Kohl!

Wir essen gerne Kohl in unterschiedlicher Form. Als Eintopf schmeckt er besonders gut und auch bei Zwergenmann und Mausekind kommt er immer gut an. Man muss natürlich Kohl mögen… 😉

Für den Eintopf braucht ihr:

500g Weißkohl oder Spitzkohl
500g Kartoffeln“>
4-5 Tomaten
1 TL Kümmel (ganz, nicht gemahlen)
Salz

Für die Fleischklößchen:

500g Hackfleisch (halb und halb)
1 Ei
1 eingeweichtes altes Brötchen
1 Zwiebel
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen, würfeln und in einen großen Topf geben. Den Kohl in schmale Streifen schneiden und auf die Kartoffeln geben. Den Topf mit Wasser auffüllen, dass der Kohl nicht schwimmt! Er fällt beim Garen zusammen und wenn man zuviel Wasser zugibt, hat man später mehr Suppe als Inhalt. Im Zweifel kann man lieber noch etwas nachkippen 😉 Die Tomaten vierteln und auf den Kohl legen. Den Kümmel und das Salz (nach Gefühl würzen) dazu geben. Aufkochen und gute 30 Minuten köcheln lassen bis die Kartoffeln gar sind.

Das Hackfleisch mit dem Ei, Brötchen und der kleingehackten Zwiebel mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend etwa mandarinengroße Bällchen formen. Nach der Hälfte der Garzeit (also nach gut 15 Minuten) die Fleischbällchen zum Eintopf geben und vorsichtig unterheben, damit sie nicht zerfallen. Wenn man sie nicht zu dick macht, sind sie nach 15 Minuten durchgegart. Im Zweifel mal eins rausnehmen und aufschneiden 😉

Zum Schluss noch einmal mit Salz abschmecken und ein Stück Butter zum Eintopf geben.

Guten Appetit!

Rezept der Woche: Leberkäs-Gulasch

Guten Morgen!

Heute gibt es zum ersten Mal das „Rezept der Woche“ und dafür habe ich einen unserer Klassiker ausgewählt: Leberkäs-Gulasch. Ich habe das schon in meiner Kindheit gerne gegessen und auch Zwergenmann und Mausekind lieben es! Und das Beste: es ist schnell gemacht! Mausekind freut sich immer richtig auf Leberkäs, weil der schön weich ist und sie ihn super kauen kann.

Ihr braucht:

  • Leberkäs (Menge müsst ihr selber abschätzen, ich weiß ja nicht, wie groß eure Familie ist und wie viel Hunger ihr habt…)
  • Zwiebeln (Menge nach Gefühl an die Menge des Leberkäs anpassen – es dürfen ruhig ordentlich welche dran)
  • Pflanzenfett oder Öl zum Braten
  • Kümmel (gemahlen)
  • Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
  • Zubereitung: 

    Die Zwiebeln in Ringe schneiden und in ausreichend Fett bzw. Öl andünsten – aber nicht braun werden lassen! Den Leberkäs in Würfel schneiden und zu den Zwiebeln geben. Wenn der Leberkäs leicht gebräunt ist, mit Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß und dem gemahlenen Kümmel abschmecken. Dazu gibt es Kartoffelbrei.

    Guten Appetit!

    Mausekind’s Lieblingsnudeln: ein Rezept für kleine Feinschmecker

    Selbstgekocht schmeckt eben doch am Besten! Findet auch Mausekind und verdrückt von ihren „Lieblingsnudeln“ immer eine extragroße Portion. Und weil selbst Zwergenmann die Soße so lecker findet, dass er auch immer was naschen muss, gibt es hier nun das Rezept für euch: 

    Zutaten:
    • Sternchennudeln
    • 1 mittelgroße gelbe Zucchini
    • 2 große Möhren
    • 1/2 Zwiebel
    • 250ml passierte Tomaten
    • Italienische Kräuter
    • etwas Butter oder Olivenöl
    Zubereitung:
    Von den Sternchennudeln etwa 1/3 der Packung in leicht gesalzenem Wasser sehr weich kochen.  Die Zwiebel fein würfeln und in Butter oder Öl andünsten. Klein geschnittene Zucchini und klein geschnittene Möhren dazu geben. Kurz mitdünsten. Mit passierten Tomaten aufgießen und 1 TL italienische Kräuter dazu geben. 30 Minuten köcheln lassen und anschließend mit einem Pürierstab pürieren. Falls die Soße zu dickflüssig ist, etwas Wasser dazu geben. Die Soße kann entweder über die Nudeln gegeben werden, oder man mischt direkt alles miteinander.
    Diese Menge hat bei uns 5 Portionen ergeben. Liegt natürlich immer dran, wieviel ein Kind pro Mahlzeit isst. Eignet sich fertig gemischt übrigens auch super zum Einfrieren!

    Rezept für einen Amerikanischen Nudelauflauf – weil Nudeln ja eigentlich immer schmecken ;-)

    Es gibt ja so Sachen, die bei Kindern eigentlich immer gehen in Sachen Essen und Nudeln gehören wohl absolut dazu. Die meisten Nudelgerichte sind ja auch schnell gemacht und damit perfekt für gestresste Mamis, die nochmal schnell ein leckeres Mittagessen zaubern wollen, ehe die Kinder aus der Schule oder dem Kindergarten kommen. Ziemlich beliebt ist bei uns ein Amerikanischer Nudelauflauf. Hier ab ich das Rezept für euch: 


    Zutaten:

    • ca. 400g Schleifennudeln
    • 2 Becher Saure Sahne
    • 100g geriebener Parmesan
    • 2 Eier
    • 1 größere Zwiebel
    • Petersilie
    • Salz, Pfeffer und Muskat
    • 1 Packung Kochschinken
    • 1 großes Glas Champingnions (in Scheiben beschnitten – frische gehen natürlich auch!)
    • etwas Butter

    Zubereitung:
    Die Nudeln in Salzwasser bissfest kochen. In der Zwischenzeit die Saure Sahne, Eier, kleingeschnittene Zwiebel, gehackte Petersilie und Parmesan zu einer Soße verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Pilze abgießen und den Kochschinken kleinschneiden (schmale Streifen oder Vierecke). Die Nudeln abgießen und die Hälfte davon in eine Auflaufform geben. Den Kochschinken und die Pilze darauf verteilen und mit der Hälfte der Soße übergießen. Anschließend die restlichen Nudeln und die restliche Soße darüber geben und auf den Auflauf ein paar Butterflocken geben. Dann bei ca. 175 Grad (Umluft) gute 30 Minuten in den Backofen geben. Sollten die Nudeln schon braun werden, den Auflauf eher rausnehmen!
    Guten Appetit!

    Herbstzeit ist Suppenzeit: es gibt Kartoffelsuppe!

    Letztens habe ich euch ja schon mal ein Rezept für eine leckere Kürbissuppe vorgestellt. Wer keinen Kürbis mag, wird vielleicht mit dieser Kartoffelsuppe glücklich 😉 Die geht bei uns nämlich immer! Sogar der Vollblutpapi, der eher auf die deftige Variante mit Mettwürstchen und Röstzwiebeln (das Rezept reiche ich euch gerne nach) steht, isst von dieser Supper immer mindestens zwei Teller…


    Ihr braucht:

    • Kartoffeln (ne Menge kann ich nicht genau angeben, ich koche da immer nach Gefühl – aber ich denke, dass es wohl gute 2kg sind…)
    • ein Bund Suppengrün
    • Gemüsebrühe
    • 1 kleiner Becher Sahne
    • Wiener Würstchen (je nach Größe mindestens 1 pro Person)
    • etwas Öl oder Pflanzenfett
    • Salz und Pfeffer
    Zubereitung:
    Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Das Suppengrün putzen und ebenfalls würfeln, die Petersilie aber erstmal zur Seite stellen. Das Öl (oder Pflanzenfett) in einem großen Suppentopf erhitzen und die Kartoffeln und das Suppengrün dazu geben und kurz andünsten. Anschließend mit Gemüsebrühe aufgießen, dass alles mit Wasser bedeckt ist, die Zutaten sollen nicht schwimmen! Ich nehme Instantbrühe – aber nicht so viel wie zur Zubereitung angegeben wird. Ich finde den Geschmack dann zu stark. Das Ganze nun gute 30 Minuten köcheln lassen bis alle Zutaten weich sind. Nun die Suppe mit einem Pürierstab pürieren. Anschließend die Sahne zugeben. Sollte die Suppe sehr dick (fast breiig) sein, noch etwas Wasser dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die kleingeschnittenen Wiener dazu geben und warm werden lassen. Zum Schluss die gehackte Petersilie aus dem Suppengrün dazu geben!
    Guten Appetit 🙂

    Herbstzeit ist Kürbiszeit – und Suppenzeit! Es gibt Kürbissuppe…

    Vorgestern habe ich in der Küche mal wieder ein Experiment gewagt: es gab Kürbissuppe. Ich probiere ja gerne mal neue Sachen aus, aber bei meinem Mann ist das nicht unbedingt eine gute Idee 😉 Aber weil man ja nicht weiß ob man etwas mag, bevor man es probiert hat, muss man manchmal eben auch „Risiken“ eingehen *lach*  Das Fazit gleich mal vorweg: meinen Männern fehlte das Fleisch in der Suppe! Mir hat’s auch so supergut geschmeckt…

    Wer diese leckere Suppe nachkochen mag, bekommt hier nun das Rezept: 

    Zutaten:
    1kg Kürbis 
    500ml Gemüsebrühe
    2 Zwiebeln
    etwas Ingwer
    1 rote Pepperoni
    1 Orange (Bio-Qualität, weil auch die Schale benötigt wird)
    125ml Sahne
    Petersilie

    Kürbis schälen und in Würfel schneiden. Zwiebeln würfeln und in etwas Fett (am besten Butter) glasig werden lassen. Kürbis und geriebenen Ingwer dazu geben und kurz andünsten. Brühe dazu geben und ca. 30 Minuten köcheln lassen. 

    Orange auspressen und Saft beiseite stellen. Nun die Orangenschale abreiben und mit der kleingehackten Pepperoni und der gehackten Petersilie mischen.

    Suppe nach der Garzeit pürieren und den Orangensaft und die Sahne dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss Orangenschale, Pepperoni und Petersilie dazu geben. 

    Ich habe die Pepperoni nicht mit der Orangenschale und der Petersilie gemischt, weil sie für Kinder einfach zu scharf ist. Man kann sie aber auch problemlos erst beim Servieren direkt in den Teller geben. 

    Dazu schmeckt frischen Baguette!

    Guten Appetit.

    Endlich wieder Pflaumenkuchenzeit!

    Ich freue mich den ganzen Sommer über schon immer auf den Spätsommer und Herbstanfang, weil ich ein totaler Pflaumen-Fan bin und man dann endlich wieder die heimischen Pflaumen bekommen kann. Und mit Pflaumen meine ich in diesem Fall die richtigen Zwetschgen. Wir haben auch selber einen Pflaumenbaum im Garten, wobei „Bäumchen“ wohl die passendere Bezeichnung wäre. Ich habe ihn letztes Jahr nach unserem Einzug gepflanzt und Früchte hat er natürlich noch nicht getragen. Aber er muss ja auch noch wachsen.

    Letzte Woche haben wir aber die ersten Zwetschgen gekauft und am Sonntag habe ich spontan einen Zwetschgenkuchen gebacken. Hab beim Teig ein bisschen experimentiert und weil’s so lecker war, möchte ich das Rezept gerne mit euch teilen!!! 

    Für den Teig: 
    450g Mehl
    1 Würfel Hefe (oder 2 Tütchen Trockenhefe)
    80g Zucker
    250ml lauwarme Milch
    100g weiche Butter
    2 Eier (Gr. M)

    Die Milch erwärmen und die Hefe darin auflösen. Etwas Zucker und Mehl dazu geben und diesen Vorteig ca. 15 Minuten gehen lassen. Anschließend alle Zutaten vermischen (es sollte alles zimmerwarm sein!) und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig mit Mehl bestäuben und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen bis er sich deutlich vergrößert hat. Nun schon mal den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze oder 180°C Umluft oder Gas Stufe 3 vorheizen.

    Für den Belag:
    ca. 2 Kilo Zwetschgen
    etwas braunen Zucker und Zimt

    Die Zwetschgen waschen, entkernen und beiseite stellen damit sie noch etwas abtropfen können. Braunen Zucker und Zimt nach Belieben mischen.

    Für die Streusel:
    200g Mehl
    200g Zucker
    200g weiche Butter

    Die Zutaten mischen und kurz kalt stellen – dann lassen sich die Streusel besser streuseln. Wenn der Teig nicht gut „klebt“ (was mitunter am Mehl liegen kann), einfach etwas Kaffeesahne dazu geben – Geheimtipp meiner Oma 😉

    Wenn der Hefeteig ausreichend gegangen ist, noch einmal durchkneten und dann auf einem gefettetem oder mit Backpapier ausgelegtem Backblech ausrollen. Anschließend die Zwetschgen darauf verteilen und die Zucker-Zimt-Mischung darüber geben. Anschließend die Streusel auf dem Kuchen verteilen. Den Kuchen nun ca. 30 Minuten backen. 

    Guten Appetit!

    Wenn ihr ihn nachgebacken habt, könnt ihr mir gerne mal ein Feedback geben, wie er euch geschmeckt hat!