Archiv der Kategorie: Musik

Musiktipp

Musiktipp old but gold: Queen of rain – Roxette

Der Titel könnte auch heißen: Old, but gold! Denn wenn die Rede von Queen of rain von Roxette ist, dann sprechen wir über einen Song, der bereits 1992 ein Hit war. Und damit ist dieser Song schon sage und schreibe 15 Jahre alt!

Mich hat dies Lied also bereits im zarten Alter von 10 Jahren begleitet und ich habe es geliebt! Ständig habe ich die neu erworbene CD meiner großen Schwester gemopst, um dieses Lied in meinem Zimmer, rauf und runter zu hören. Natürlich gab es da auch einige andere Lieder auf der CD, aber Queen of rain ist und bleibt mein allererster Lieblingssong von Roxette. Ich werde ihn also mein Leben lang immer mit dieser Band verbinden und nicht irgendwann sagen: „Ach ja, der Song ist ja auch von denen! oder „Oh, den hatte ich fast vergessen! Ja, der ist auch gut!“. Nein, bei Queen of rain wird es für mich immer heißen: „Dieser Song ist und bleibt einer meiner absoluten Lieblingssongs von Roxette!“ Weiterlesen

Musiktipp

Musiktipp: Lordly – Feder feat. Alex Aiono

Es ist Handball WM 29017 in Frankreich. Und ein Song spielt in allen Hallen: Lordly von Feder feat. Alex Aiono. So könnte man mein Mitbringsel aus Metz beschreiben, was ich Euch heute kurz vorstellen möchte!

Feder hat in diesem Jahr den Song schlechthin für die Handball WM in Frankreich geliefert. Lordly wurde für die WM-Werbung Werbung und Aktionen rund um die gesamte Weltmeisterschaft genutzt. Ob in der Halle, an der Halle, in Supermärkten und und und… Lordly war überall dabei! Und wer in Frankreich Feder noch nicht kannte, seit Januar 2017 war zumindest sein Song in aller Munde. Weiterlesen

Michael Patrick Kelly

Michael Patrick Kelly Ticket-PreSale sorgt für Chaos

Michael Patrick Kelly geht auf Tour. Vom 07.07.2017 bis zum 09.12.2017 sind bisher 15 Konzerte des ehemaligen Sängers der, zum Jahrtausendwechsel sehr erfolgreichen, Kelly Family angekündigt. Am Montag den 14.11.2016 sollte für diese Tour dann der große PreSale für die begehrten Tickets auf einer eigens dafür geschaffenen Homepage stattfinden. Doch dieser PreSale endete im Chaos.

Michael Patrick Kelly by Gregor Hohenberg

Michael Patrick Kelly by Gregor Hohenberg

Kaum war es 12 Uhr, brachen schon die Server der Ticketseite zusammen. Zu viele Fans von Michael Patrick Kelly versuchten sich zeitgleich in ihre Accounts einzuloggen. Und das nur, um direkt Karten für ein oder mehrere Konzerte der Tour zu ergattern. Ein Spiel auf Zeit, denn entgegen vieler anderer Konzerte der heutigen Zeit, gibt es für Michael Patrick Kelly keine freie Platzwahl. Außer bei den wenigen Stehplätzen, welche sich jedoch hier nicht vor der Bühne, sondern auf den Rängen befinden.

Die Sitzplätze jedoch sind strikt nummeriert und die Karten werden platzbezogen verkauft. Kein Wunder also, dass die größten Fans des Sängers alle möglichen Freunde akquirierten um bei möglichst vielen Städten irgendwie an die besten Plätze bekommen zu können. Doch wie bereits erwähnt, der Server der Homepage hielt diesem Ansturm nicht Stand. Sie brach zusammen. Der Server war platt. Nur die IT-Techniker konnten noch helfen. Während die telefonische Tickethotline nur noch den Anrufbeantworter geschaltet hatte, um auch hier einem Netzzusammenbruch vorzubeugen, wurde am Server fieberhaft versucht zu arbeiten.

Stundenlang saßen die Fans von Michael Patrick Kelly vor dem PC, wählten immer wieder die Telefonnummer der Hotline und verzweifelten dabei. Es war einfach nicht an Tickets zu kommen. Nur vereinzelt kamen hier und da einmal Leute durch, die das Glück hatten dann irgendwie noch halbwegs annehmbare Sitzplätze abzugreifen. Doch bei diesen Glückstreffern handelt es sich tatsächlich nur um Einzelfälle.

Um jedoch trotzdem halbwegs eine faire Chance für alle Fans einzuräumen, wurde nach dem Restart des Servers der Shop durch eine Informationsseite ersetzt. Diese sagte schlichtweg aus, dass der PreSale mehr oder minder einfach abgebrochen und man diesen am nächsten Tag wiederholen werde. Natürlich in der Hoffnung, man habe bis dahin dann die Serverprobleme behoben. Denn der gemeine ITler würde hier nun die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Ohne Änderungen an der Hardware würde doch am Folgetag nichts anderes passieren, als bereits am Montag den 13.11.2016 um 12:00 Uhr!

Aber scheinbar hatten die Techniker ihre Hausaufgaben zumindest teilweise gemacht. Dienstags lief die Seite stockend und mit diversen Problemen im PreSale. Aber immerhin, der Server schien durchzuhalten, so dass das Ticketing tatsächlich durchgeführt werden konnte.

Michael Patrick Kelly by Gregor Hohenberg

Michael Patrick Kelly by Gregor Hohenberg

Für die wirklich eingefleischten Michael Patrick Kelly Fans jedoch war die PreSale Verschiebung eine absolute Enttäuschung. Jene, die sich extra den Montag von der Arbeit frei genommen hatten, schauten in die Röhre. Und jene, die Freunde akquiriert hatten, um für mehrere Konzerte Karten ordern zu können, sahen sich mit den verärgerten Freunden konfrontiert. Diese Freunde waren vielfach am Dienstag nicht mehr bereit, den Ärger des voran gegangenen Tages erneut auf sich zu nehmen.

Und wer nun nach all dem Theater den PreSale endgültig abgehakt hatte, kann sich dann tatsächlich seit heute bei allen bekannten Vorverkaufsstellen Karten ordern. Doch die besten Plätze, die wird man hier nicht mehr bekommen können. Denn die wurden im Chaos-PreSale dann doch irgendwie an den Fan gebracht.

Am Ende bleibt aber vielen Michael Patrick Kelly Fans nur noch die Enttäuschung über die dilettantische technische Vorbereitung. Eine dilettantische Vorbereitung auf ein PreSale-Event, auf das sich alle gefreut hatten. Ein PreSale-Event von dem jeder des Management des Künstlers hätte wissen müssen, welchen Ansturm dies auslösen würde. Ein PreSale Event, das von vorn herein „zu groß“ für die eigenen technischen Kapazitäten war. Und am Ende ein PreSale-Event, das schlicht und ergreifend gründlich in die Hose ging.

Wir sind gespannt, ob es seitens des Künstlers oder des Managements noch eine Stellungnahme zu dieser Aktion geben wird. Oder nehmen diese es einfach hin, dass die Fans Zeit, Nerven und Mühen völlig umsonst investiert haben? Mit einer ausbleibenden Stellungnahme wird den Fans dann allerdings eines eindeutig signalisiert:
Schön, dass ihr unseren Lebensunterhalt bezahlt, aber ihr als Menschen, ihr interessiert uns einen feuchten Kehricht!

Sollte übrigens noch jemand Karten bestellen wollen, Eventim hält zum Beispiel noch einige Restkarten für euch bereit:
Hier gehts zu Eventim

Musiktipp

Musiktipp: How much is enough? – Dead Sirius 3000

Etwas mehr als 1 Jahr war es ruhig um die finnische 3er Kombo von Dead Sirius 3000 geworden, bis sie nun endlich am 03.November 2016 das langersehnte Video zu ihrem neuen Song ‚How much is enough?‘ herausgebracht haben.

Fans rätselten schon lange, ob, wann und was für ein Video oder Song von Petteri Sariola, Jukka Backlund und Tapio Backlund als nächstes veröffentlicht werden würde. Und nicht wenige befürchteten dabei, dass es nie wieder etwas Neues von den 3 Finnen und ihrer Band Dead Sirius 3000 geben würde. Doch da hatten jene Zweifler sich eindeutig getäuscht.

Bereits einige Wochen zuvor tauchten auf den Instagramaccounts der Jungs vereinzelt Bilder oder Hinweise darauf auf, dass es bald etwas Neues geben würde und doch kam die Veröffentlichung für alle gleichermaßen überraschend, wurde dies doch mit keinem Wort zuvor angekündigt. Plötzlich war das Video da und der neue Sang auf den Youtube- und Facebookaccounts der Jungs, sowie des Offiziellen Dead Sirius 3000 Fanclubs online.

Und auch wenn der Sound von ‚How much is enough?‘ etwas gewöhnungsbedürftig ist, so geht der Song doch irgendwie sofort ins Ohr und animiert zum mitsummen des eingängigen Refrains. Allein schon deshalb haben wir uns für unseren Musiktipp heute für Dead Sirius 3000 mit ‚How much is enough?‘ entschieden und präsentieren Euch an dieser Stelle das Video.

Als kleinen Tipp geben wir Euch noch etwas auf den Weg. Achtet einmal genau auf den Text und auch die Videoszenen und schaut dann mal auf die Wahlen in Amerika… Findet auch ihr gewisse Parallelen (und eine recht eindeutig negative Aussage zu seinen politischen Avancen) zu einem gewissen Herrn Trump?

Musiktipp

Musiktipp: Antes Que No – David Bisbal

David Bisbal dürfte den Meisten seit seinem Hit Silencio aus dem Jahr 2007 bekannt sein. Mit eingängigen spanischen Popklängen eroberte er vor 9 Jahren die deutschen Charts. Und seit vergangenen Freitag nun hat er mit ÄAntes Que No‘ eine neue Single auf dem Markt.

Antes Que No Cover by Universal Music Spain

Antes Que No Cover by Universal Music Spain

Wer glaubte, um David Bisbal sei es nach seinem großen Hit ruhig geworden, der irrt. Der Spanier arbeitet seit vielen Jahren unermüdlich an seiner Musik, brachte zahlreiche Alben auf den Markt und auch Singleauskopplungen fanden ihren Weg immer und immer wieder in die CD Regale der Welt. Der große Ruhm in Deutschland jedoch blieb aus. Dafür schaffte David Bisbal es in der spanisch sprachigen Welt ein ganz Großer zu werden. Seine Touren in Spanien und insbesondere den lateinamerikanischen Ländern sind immer gut besucht und nahezu fast immer gar ausverkauft.

Ob er mit seiner neuen Single ‚Antes Que No‘ nun auch in Deutschland noch einmal an den Chartbreaker Silecio anknüpfen kann, ist fraglich, da die notwendige Promotion leider in vielerlei Hinsicht ausgeblieben ist, von der Musikalität her jedoch, hat ‚Antes Que No‘ absolut das Potential Silencio sogar noch zu übertrumpfen. David Bisbals Stimmt ist gewachsen in den Jahren, sie hat sich deutlich hörbar noch verbessert und mit den eingängigen spanischen Popbeats passt dieser Song in fast jede Playlist.

Und obwohl viele spanische Songs der heutigen Zeit eher anmuten, als wären sie zeitlich fehl platzierte Sommerhits – und wer will die schon „kurz vor Weihnachten“? – wird beim Hören von Bisbals neuer Single eindeutig eines Besseren belehrt. ‚Antes Que No‘ ist ein Lied, das gute Laune macht, aber einen auch nicht gedanklich sofort an den Strand von Mallorca katapultiert und beim Schritt zurück in die Realität dann enttäuscht im deutschen tristen Herbstwetter aus dem Fenster sehen lässt. Viel mehr zaubern die eingängigen Beats, die einzigartige Stimme und die Melodie einem einfach ein Lächeln auf die Lippen und läd selbst jene – wie mich – zum mitsingen ein, die des Spanischen überhaupt nicht mächtig sind.

Daher ist ‚Antes Que No‘ unser Musiktipp nicht nur für alle David Bisbal Fans, sondern vor Allem für all jene, die einfach gute Musik hören wollen und noch einen granatenhaften Gehemtipp für die eigene Playlist benötigen. Neugierig geworden? Dann laden wir Euch herzlich ein, Euch ein wenig näher mit dem neuen Song von Daivid Bisbal auseinander zu setzen.

Hier könnt ihr bei Amazon den Song direkt als MP3 kaufen.

Und wer sich vorab erst noch das Video ansehen will, kann dies hier tun

Neue Single Sunrise Avenue by Universal Music

News: Sunrise Avenue – Neue Single “Prisoner in Paradise”

Die Pop-Rocker von Sunrise Avenue zählen zu den beliebtesten Musikern in Deutschland. Dies hängt nicht nur mit der Tätigkeit des Frontsängers Samu Haber als Coach bei der Erfolgsshow The Voice of Germany zusammen, sondern ist auch auf die unzähligen Hits der vergangenen Jahre zurückzuführen, mit denen sich die finnische Band eine ungeheuer große Fangemeinde erspielt hat.

Singlecover Prisoner In Paradise by Universal Music

Singlecover Prisoner In Paradise by Universal Music

Seit ca. zehn Jahren ist die Band nun unermüdlich mit demselben Enthusiasmus und einer Begeisterung auf den Bühnen dieser Welt unterwegs –  spielen in großen Hallen, den wichtigsten Festivals.

Musikalisch war es eine Weile still um die fünfköpfige Truppe, doch nun wollen sie mit ihrem am 21. Oktober erscheinenden „Fairytales – Best Of 10 Years“ – Edition ihres Best Of-Albums auf vergangene Erfolge zurückblicken und zeitgleich neue Musik präsentieren. Zwei brandneue Songs sind deshalb auf dem Longplayer zu finden sowie weiteres unveröffentlichtes Bonus-Material, das sicherlich die Fan-Herzen höher schlagen lassen wird.

Die neue Single-Auskopplung heißt „Prisoner in Paradise“ und erscheint am 07.10. Der Titel – ganz im Stile von Sunrise Avenue – zeigt ganz eindeutig:  Die Erfolgsband hat es nach wie vor drauf. Der Ohrwurm besticht mit eingängigem Text, treibenden Drums, einem starken Synthie-Sound und natürlichSamus unverwechselbarer Stimme, deren eindrucksvolles Timbre im Refrain besonders gut zur Geltung kommt.

Quelle: Universal Music Journalistenlounge

Zur Vorvbestellung über Amazon geht es hier lang:
CD + DVD: Fairytales – Best Of – Ten Years Edition (Limited Deluxe CD+DVD)
CD + Bluray: Fairytales – Best Of – Ten Years Edition (Limited Deluxe CD+Bluray)

Ganaim

Bilderstrecke – Ganaim ein Traum von Celtic Folk Music

Ganaim haben einen ganz eigenen Stil. Eine musikalische Mischung aus traditioneller und moderner Musik aus verschiedensten Regionen und Ländern Europas, eben aus allen Ländern, in denen die keltischen Einflüsse noch heute deutlich spür- und hörbar sind. Hieraus leitet sich der eigene Stil ab, der von den Musikern selbst als „Celtic Folk“ bezeichnet wird.

Das Trio Ganaim spielt ausnahmslos auf akustischen, wenn auch nicht prinzipiell nur historischen Instrumenten. Alles moderne wird in der Musik Ganaims bewusst ausgeschlossen und führt den Hörer und Zuschauer so auf eine ganz eigene Reise, in eine Zeit vor Dance-Beats und verzerrten Gesangsstimmen und Instrumenten. Das einzig wirklich moderne an meiner Bilderstrecke ist somit tatsächlich die Kamera, mit der die Bilder entstanden sind…

Bildergalerie Ganaim live auf dem MPS Bückeburg am 17.07.2016

Für weitere Informationen, besucht die Homepage von Ganaim:
Homepage von Ganaim

Der nächste bekannte Termin:
Irish Night
Freitag, 18.11.2016
Lalu Traumfabrik – HefeHof, 31785 Hameln

Musiktipp

Throwback Thursday Musiktipp – Eric Saade

Es gibt sie, diese Künstler oder diese Songs, an die man sich plötzlich wieder erinnert – aus welchem Grund auch immer. Bei mir war dies heute durch einen Facebook-Statusbeitrag, den ich in meinen Erinnerungen wieder fand – über Eric Saade.

Eric Saade? Das werden sich jetzt bestimmt die Meisten fragen. Bei anderen dämmert es, den Namen haben sie zumindest schon einmal gehört. Und ja, wer den Eurovision Songcontest in den letzten Jahren verfolgt hat, wurde sowohl in Lenas Siegesjahr 2010, als auch im darauffolgenden Jahr mit dem schwedischen Popsänger konfrontiert.
Denn verlas er 2010 noch die Punkte Schwedens in der Bewertung und gab dabei zu, wie nervös er denn wahr, als er Lena die 12 Punkte übermitteln durfte, so trat er im darauffolgenden Jahr selbst für Schweden an. Mit seinem Song Popular belegte er schlussendlich den 2. Platz. Kein schlechtes Ergebnis im Übrigen. Zumal es denkbar knapp zuging an der Spitze des Songcontests im Jahr 2011.
Und ja, im Jahr 2011 habe ich eines seiner Songs auf meiner Facebookpinnwand verlinkt denn – ja dazu stehe ich – ich mag diese 0815-Popmusik einfach. Vor Allem im Auto oder als simple Untermalung beim Schreiben, Bügeln, Kochen, Bilder bearbeiten am PC und und und eignet sich diese Musik für mich einfach wunderbar. Und so kommt es dann eben vor, dass ich einen Künstler einfach wieder ausgrabe und noch mal seine Alben rauf und runter höre, wie aktuell mit Eric Saade.
Und wer nun zumindest neugierig geworden ist, den lade ich herzlich ein, sich die folgenden Videos einfach mal anzusehen und wer weiß… vielleicht findet der ein oder andere ja selbst Gefallen an dem schwedischen Popmusiker.

Popular beim ESC 2011 live:

Offizielles Video zu Masquerade

Offizielles Video zu Colors:

Niila

Gehört: Niila – Gratitude

Niila - Gratitude Cover

Niila – Gratitude by Universal Music

Niila – mit vollem Namen Niila Arajuuri – ist ein finnischer Singer / Songwriter, der bereits im vergangenen Sommer mit seiner Debüt-EP „Sorry“ insbesondere bei den Sunrise Avenue Fans für Aufsehen sorgte. Als Special Guest trat er bei diversen Open Air Shows der bekannten finnischen Band auf und spielte sich in die Herzen der Fans. Bereits im Dezember spielte Niila eine weitestgehend ausverkaufte Clubtour in ganz Deutschland. Mit „Gratitude“ erschien nun sein lang erwartetes Debüt-Album rechtzeitig zur Hallentour von Sunrise Avenue, die diesmal Niila als offizieller Opener begleitete.

Die Stilrichtung:
Bei Gratitude handelt es sich um eine Album im typischen Niila-Stil. Der Finne wartet mit einer Mischung aus gutlaunigen bis hin zu melancholischen Songs auf, die allesamt im typischen Singer / Songwriterstil der modernen Popmusik mit finnischen Folkelementen geschrieben sind. Verfeinert werden sie Songs durch die neo-souligen Gesangsstimme Niilas, die dem Album einen leichten Urban-touch verleiht. Eine tatsächlich herausgearbeitete Stilrichtung kann man demnach bei diesem Album nicht definieren, denn der typische Niila Sound vereint einfach verschiedene Stile zu einem großen Ganzen, das in sich jedoch vollständig abgerundet ist und ins Ohr geht.

Die Abstimmung:
Bei der Mischung der Stilrichtungen könnte man denken, die CD Abstimmung würde einem gefühlsmäßigen Auf und Ab gleichen. So ganz falsch liegt man mit dieser Einschätzung nicht, jedoch ist die Abstimmung durchaus wohl gewählt worden. Niila nimmt den Hörer mit auf die Reise seines Lebens, durch Höhen und Tiefen, die sich mehr oder weniger abwechseln und einen weder zu tief in ein melancholisches Loch fallen , noch zu überschwänglich werden lässt.

Der Gesang:
Niilas Stimme mit dem neo-souligen Touch geht ins Herz und berührt – und das nicht nur live, sondern auch auf seinem Album. Das gesangliche Talent lässt sich eindeutig nicht von der Hand weisen. Dem Finnen mag man einfach zuhören und könnte dies auch locker stundenlang tun.

Der Sound:
Wer denkt der Sound wäre auf Grund der Tatsache, dass es sich bei Niila um einen Singer / Songwriter handelt, wäre minimalistisch und nur auf eine Gitarre reduziert, liegt hierbei völlig falsch. Zum typischen Niila Sound gehört neben den Standardinstrumenten, wie Gitarre, Bass, Drums, Percussions und Piano auch ein Saxophon und für diverse Songs auch ein Beatboxer. Diese Kombination lässt die Lieder – insbesondere die „Gute-Laune-Songs“ des Finnen noch authentischer wirken und reißt einfach mit. In Abstimmung mit der Gesangsstimme passt bei „Gratitude“ einfach alles zusammen.

Fazit:
Gratitude ist ein Debütalbum, für jedermann und jederfrau in jedweder Lebenssituation. Ein passendes Lied für die aktuelle eigene Stimmung kann hier jeder finden. Niila erzählt seine eigenen Geschichten, wie sie jeder schon einmal selbst erlebt hat. Das macht das Album absolut hörenswert und lebendig.

Info
Gratitude
von: Niila
Label: Polydor (Universal Music)
Tracks: 12
Format: Audio CD / MP3 Download
Preis (Amazon): 11,99 € (Download Amazon: 7,59 €)
Seit 11.03.2016 im Handel erhältlich.

Die erste Single Restless Heart aus Niilas Debüt-Album Gratitude gibt es hier zu hören:

Musiktipp

Musiktipp: Saltatio Mortis – Des Bänkers neue Kleider (Akustik Version)

Am Freitag den 27.11.15 wurde das von Saltatio Mortis aufgenommene Album „Zirkus Zeitgeist – Ohne Strom und Stecker“ veröffentlicht, eine Akustikversion des gleichnamigen Erfolgsalbums.
Daher haben wir uns heute als Musiktipp „Des Bänkers neue Kleider“ in der Akustikversion ausgesucht.

Saltatio Mortis ist eine Mittelalterband, die seit dem Jahr 2000 aktiv auf verschiedenen Veranstaltungen und Festivals auftritt. Innerhalb der Saison sind sie zumeist auf dem Mittelalterlichen Phantasie Spectaculum anzutreffen, mit dem sie zu den verschiedensten Orten in Deutschland und der Schweiz reisen.
Bisher wurden 10 Alben veröffentlicht, von denen die letzten zwei „Das Schwarze IXI“ (2013) und „Zirkus Zeitgeist“ (2015) Platz 1 der Albumcharts erreichten.

Die aktuelle Besetzung von Saltatio Mortis ist:
Alea der Bescheidene (Gesang, Gitarre, Dudelsack, Bouzuki, Flöten)
Lasterbalk der Lästerliche (Schlagzeug, Davul, Percussion)
Falk Irmenfried von Hasen-Mümmelstein (Drehleier, Dudelsack, Schalmeien, Nyckelharpa, Flöte, Whistle, Diatonisches Akkordeon)
El Silbador (Dudelsäcke, Schalmeien, Hümmelchen, Smallpipes, Highland Pipes, Uilleann Pipes, Flöte, Low-Whistle)
Bruder Frank (E-Bass, Fretless Bass, Chapman Stick, elektrischer Kontrabass, Gitarre, Klavier, Keyboard, Ukulele)
Till Promill (Gitarre, Bouzuki, Gesang)
Jean Méchant der Tambour (Schlagzeug, Percussion, Klavier, Gitarre, Gesang)
Luzi das L (Dudelsäcke, Schalmeien, Bouzuki, Whistle)

Für mehr Infos rund um die Band und zu Auftritten, lohnt sich ein Besuch auf der Facbookseite von Saltatio Mortis.