Archiv der Kategorie: Alltagsgeschichten

Angst by Stephan und Maria Craemer

Veränderung? Nicht mit mir! Oder doch?!

Veränderung ist für viele Menschen etwas, was ihnen Angst macht. Ich müsste lügen, wenn ich nicht sagen müsste, dass es bei mir ähnlich war. Veränderung war etwas, was ich in meinem Leben nicht wirklich gut vertragen konnte. Egal in welcher Hinsicht. Ich wusste nicht einmal warum das so war, aber es war eben so. Und dann… passierte das Leben!

Ja, Leben kann tatsächlich passieren und man kann in Erlebnisse stolpern, die plötzlich alles, was war, umkrempeln können und man plötzlich mit sehenden Augen und offenem Herzen in eine neue Zukunft hinein stolpert.

Bei mir kam dieser Zeitpunkt, als ich beruflich einfach nur unter Strom stand. Ich hatte das Gefühl, ich renne und renne und renne, aber angekommen bin ich nicht. Nicht am Ende der Arbeit und vor allem nicht in der Ruhe bei mir selbst. Weiterlesen

Der Himmel brennt

Paris – Schreckliche Anschläge versetzen uns in Angst und Schrecken

In Paris wurden in der vergangenen Nacht schreckliche Anschläge verübt. Anschläge, die Angst und Panik geschürt haben. Wir gedenken allen Opfern und ihren Angehörigen.

Die Nachricht ereilte jeden von uns auf seine eigene Art und Weise – bei jedem individuell. Und doch sind viele Reaktionen gleich. Wir haben Mitgefühl mit den Opfern und Angehörigen, mit den Augenzeugen und den Helfern. Aber wir haben auch Angst. Angst, dass diese Anschläge nur der Anfang waren, dass es weiter geht, dass es vielleicht vor unerer eigenen Haustür passieren kann. Wir haben Angst um unser Leben.
Diese Angst ist vollkommen menschlich und natürlich, denn sie macht aus uns das, was wir sind: menschlich! Der Mensch denkt und fühlt, das macht ihn aus. Und das lässt uns in diesen Tagen wieder etwas mehr zusammen rücken. Denn gemeinsam Angst haben zeigt jedem einzelnen, dass er nicht allein ist.
Und ja, auch wir Zauberzicken haben jeder unsere eigenen Ängste und Bedenken in dieser Situation. Wir rücken mit jedem von euch zusammen und reichen euch die Hand.
Wie vielen anderen fehlen auch uns die Worte, wie andere Menschen, unseresgleichen sozusagen, dazu in der Lage sind, solche Greueltaten zu planen und kaltherzig zu begehen. Wir verstehen es nicht und können es uns nur mit der grenzenlosen Dummheit Einzelner, mit übersteigertem Idealismus oder fanatischer Idiotie erklären. Alles Prädikate, die nicht auf die gesamte Menschehit, sondern nur auf einen kleinen Teil zutrifft. Aber genau dieser kleine Teil ist es, der den Rest der Welt in Angst und Schrecken versetzt.
Wir können nur hoffen, dass die Regierungen gemeinsam einen Weg finden, diesem Terror ein Ende zu setzen. Und wir selbst können zunächst einmal nichts weiteres tun, als unsere Menschlichkeit zu zeigen und die Hände unserer Nächsten in Liebe zu ergreifen und diese Tage mit ihnen gemeinsam durchzustehen.
Und eine Sache noch… An jene, die nun meinen laut zu schreien, dass die Flüchtlinge ja an den Anschlägen schuld seien: Habt ihr immer noch nicht begriffen, dass die Attentäter jene „Menschen“ sind, vor denen die Flüchtlinge zu uns fliehen?
#prayforparis #prayfortheworld #parisisforlife