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Ohrwurm

Zickenzeit: Hallo, ich bin dein Ohrwurm!

Sie singen, sie summen, sie murmeln, sie tanzen – Menschen mit Ohrwurm. Aber was ist das eigentlich, so ein Ohrwurm? Ein Wurm, der in unserem Ohr sitzt und die ganze Zeit ein Lied vor sich hin trällert? Könnte man meinen, aber die Wahrheit ist so viel einfacher.

Hexe

Hexe by Ta Moe

In der modernen Musik und den Werbemedien wird darauf gesetzt: Musik, die so eindringlich ist, Melodien, die sich so in den Köpfen der Menschen festsetzen, dass sie zum Ohrwurm werden. Und damit ist es schon ganz schnell erklärt. Ein Ohrwurm ist nicht mehr und nicht weniger, als ein einfaches Lied eines Künstlers, welches schlichtweg so merkfähig ist, dass er den Menschen im Ohr bleibt und sich dort festgesetzt hat.

Und absolut jeder hat sie. Klein, groß, alt, jung, Mann oder Frau. Ganz egal, jeder hatte mindestens schon einmal in seinem Leben einen Ohrwurm. Ob es die „Haribo…“ und so weiter Melodie ist, die einem den ganzen Tag im Ohr herum schwirrt, oder das „Rockadockadongdong“ einer isländischen Sängerin, es lässt einen über Stunden, manchmal sogar Tage nicht mehr los.

Fast pausenlos singt man in Gedanken vor sich hin, oder es artet sogar so aus, dass man singend, summend, brummend, vor sich hin murmelnd, oder wie auch immer, seine Umwelt an diesem einen Song teilhaben lässt, der so eindringlich ist. Nicht selten hat man die Umwelt schnell angesteckt und besonders Melodien, die nach einer gewissen Zeit den Status „nervtötend“ erreicht haben, halten sich besonders hartnäckig. Manchmal reicht es sogar aus, dass man nur ein Wort sagt und ZACK ist er da: Der Ohrwurm.

Für manche belustigend, andere finden es nervig. Jeder erlebt seinen Ohrwurm anders. Und natürlich kommt es auch immer auf den Ohrwurm an sich an. Ist es ein Lied der Lieblingsband, so ist es für die Meisten weniger dramatisch, als wenn es sich um einen Song handelt, den man sowieso eigentlich schon gar nicht so gerne mag oder gar noch schlimmer.

Und wie wird man so etwas wieder los? Eine Frage, die sich wohl viele stellen. Als Antworten darauf gibt es häufig: „Ich singe einfach etwas anderes!“ zu hören. Oder aber direkt der Vorschlag: „Ich singe dann Hänschen klein!“ Das Problem an dieser Sache ist allerdings, dass unser Gehirn sich damit gar nicht so einfach hinter das Licht führen lässt. Denn oft wird aus dem simplen Hänschen klein plötzlich ein Rockadockadongong klein mit Haribo Melodie, die einen dann noch mehr in seinen Bann zieht, als das ursprüngliche Original.

Mein persönlicher Tipp lautet da: Music on, world off! Ich höre einfach etwas anderes, schmeiße meine Lieblings-CD in den Spieler und los geht’s. Es wird mitgesungen, mitgetanzt und schon bald ist der lästige Ohrwurm verschwunden. Ist das gerade nicht möglich, lasse ich den Ohrwurm Ohrwurm sein, lebe damit und sobald ich kann, wird dann Teil 1 meines Tipps umgesetzt.

Was habt ihr so für Ohrwürmer? Oder habt ihr sogar Tipps, wie man die lästigen Viecher” loswerden kann? Lasst uns über die Kommentare daran teilhaben! Wir freuen uns über alle Erlebnisse und Ideen!