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Rise Of The Northstar

Gehört: Rise of the Northstar – Welcame

Manche Bands schaffen es immer wieder mich zu überraschen. So auch die Franzosen von Rise of the Northstar, die am 21. November ihr Album Welcame auf den Markt bringen. Die Band überraschte mich zum einen mit einer Mischung aus Hardcore der 90 Jahre und Trash Metal zum anderen, das sie sehr stark mit Japan verwurzelt sind.

Bisher haben Rise of the Northstar zwei EP´s in Eigenproduktion auf den Markt gebracht, Welcame ist ihr erstes Album unter einem Label und da stellt sich doch die Frage, ist das denn auch noch Rise of the Northstar?

Die Stilrichtung:
Da merkt man erst wie alt man eigentlich ist, ich habe den Trash und Hardcore der 90 Jahre irgendwie vermisst. Schonungsloser Sound, der einen förmlich um die Ohren gehauen wird. Das erfüllen Rise of the Northstar auch kompromisslos und sehr gut.

Die Abstimmung:
Die Songs passen zueinander, 11 Songs die einen gehörig die Musik in den Kopf prügeln. Das geht direkt mit „What the Fuck“ los und endet erst mit „Blast ´Em All“. Allerdings ist das auf Dauer etwas zu viel und das Album hörte sich nach „Tyson“ etwas eintönig an. Allerdings ist dies ein wenig der Stilrichtung geschuldet.

Der Gesang:
Wie macht Vithia das eigentlich? Der Gesang ist klasse, immer kraftvoll, egal welchen Song und an welcher Stelle man geht, Vithia haut dir den Gesang so kraftvoll um die Ohren, dass ein bleibender und positiver Eindruck entsteht. Ich muss ehrlich sagen, dass der Gesang, in diesem Genre, zu den besseren gehört.

Der Sound:
Irgendwie tut mir das Schlagzeug leid. Der Sound zieht sich klar und passend zur Stilrichtung durch das gesamte Album. Es werden allerdings kaum Akzente gesetzt, was ich ein wenig schade finde, denn hier hätte man durchaus mehr machen können. Wie schon bei der Abstimmung erwähnt, es hört sich nach einiger Zeit immer gleich an, das kann auch der Gesang von Vithia nicht mehr retten. Trotzdem muss ich auch sagen, Leute, die nicht so auf Akzente setzten, sind bestens aufgehoben.

Fazit:
Mir dröhnt der Schädel, nicht weil ich Kopfschmerzen bekommen habe, sondern weil Rise of the Northstar mir 11 Songs gnadenlos um die Ohren geschlagen haben. Die Band verspricht genau das, was man bekommt: kraftvoller Sound, der von einem ebenso kraftvollen Gesang unterstützt wird. Das die Band mit Japan verwurzelt ist, hört man anhand der Texte relativ schnell heraus und ehrlich, ich bin das erste Mal dankbar, dass ich mir keinen vKey anhören musste, sondern eben guten alten Harcore. Wenn die Band ein klein wenig mehr Akzente im Sound gesetzt hätten, wäre es ein grandioses Album, aber für das erste Album unter einem Label muss ich ehrlich sagen: Toll!. Ach ja und um meine Frage, die ich am Anfang des Artikels gestellt habe, zu beantworten: Es sind eindeutig Rise of the Northstar. Fazit also: Tolles Album, guter Gesang mit kraftvollen Sound, aber zu wenig Akzente in der Musik. Rein hören lohnt sich aber auf jeden Fall.

Info
Welcame

von: Rise of the Northstar
Label: Nuclear Blast
Tracks: 11
Format: CD
Preis (Amazon): CD: 17,98 EUR
Erscheint: 21 November 2014

Im Web:
www.riseofthenorthstar.com
www.facebook.com/rotnsoffical
www.nuclearblast.de/riseofthenorthstar

Weitere Info:
2010 erschien Tokyo Assault, eine 5 Track EP. Ohne die Unterstützung eines Labels und der Medien, verkauften die Band ca. 1000 Exemplare. Rise of the Northstar sind nicht nur durch Japan beeinflusst, in dem Land genießen sie einen immer größer werdenden Bekanntheitsgrad.