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Sabaton

Sabaton Open Air – Noch ein Bierfest

Zum allerersten Mal veranstaltete Sabaton eines ihrer legendären Sabaton Open Airs auch in Deutschland.

In den Jahren zuvor sorgte die Powermetal – Band in Falun, ihrer Heimatstadt und auf der Sabaton Cruise für harte Töne. Das Festival in Deutschland wurde nach dem Schlachtruf „Noch ein Bier“ benannt. Natürlich ließ sich das kein Fan entgehen und so pilgerten gut 6000 Metalheads am Samstag dem 25. Juli nach Gelsenkirchen zum Amphitheater.
Trotz Regen und teils sehr heftigen Windböen war Partystimmung angesagt. Schon beim Warten auf den Einlass konnte man immer mal wieder „Noch ein Bier“ – Rufe hören und Männer mit Biertanks auf dem Rücken liefen durch die Menge und schenkten Bier aus.
Auf dem Gelände hatte es Buden mit Bandmerch und auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz.

Um 16.15 hatte Bloodbound ihren Auftritt. Die Schweden waren erst kurz davor bekannt gegeben und spielten eine halbe Stunde.

Setlist, Bloodbound:
Bloodtale
Satanic Panic
Iron Throne
Moria
In the Name of Metal
Nosferatu

Um 17.05 gehörte die Bühne der Band Civil War, die aus teils ehemaligen Sabaton-Mitgliedern besteht.

Setlist, Civil War:
USS Monitor
Saint Patrick’s Day
Gettysburg
Schindler’s Ark
Gods and Generals
Bay of Pigs

Nach 20 Minuten Umbaupause sorgten die finnischen Folk-Metaller Korpiklaani, deren wohl bekanntester Song Vodka ist, für Stimmung.

Setlist, Korpiklaani:
Viinamäen Mies
Pilli On Pajusta Tehty
Lempo
Sahti
Sumussa hämärän aamun
Metsämies
Uniaika
Vodka

Inzwischen hatten sich die Ränge auch immer mehr gefüllt und als die deutschen Power-Metaller Powerwolf ab 19.25 Uhr ihre Metal-Messe zelebrierten, ließ sogar der Regen ein wenig nach. Trotzdem ließ sich Atilla Dorn dazu hinreißen bei „We drink your Blood“ dem Publikum, das er immer meine Freunde nannte, anzusagen, dass er Petrus in den Arsch treten wird.
Offenbar hatte Attilas Ansage Wirkung gezeigt, denn kurz nach acht hörte der Regen auf. Während der Show spielten die Wölfe neben ihren Klassikern, wie Amen and Attack, We drink your Blood, Lupus Dei uvm. auch Songs aus dem am 17. Juli erschienenen Album Blessed & Possessed.

SETLIST, Powerwolf:
Lupus Daemonis
Sanctified With Dynamite
Coleus Sanctus
Army of the Night
Amen & Attack
Armata Strigoi
Resurrection by Erection
Werewolves of Armenia
Blessed & Possessed
We Drink Your Blood
In the Name of God (Deus Vult)
Lupus Dei
Wolves Against the World

Um 21.00 Uhr gehörte die Bühne schließlich den Headlinern Sabaton. Nachdem The final Countdown von Europe verklungen war, erklang das Intro – The March to War – gleich darauf legte die Band mit Ghost Division los. Zwischen den Songs unterhielten Joakim, Pär, Thobbe und Chris das Publikum mit witzigen Aktionen und Dialogen, während Hannes hinter seinen Drums auf dem Panzer, der ein absoluter Blickfang war, thronte. Auch die Pyro-Show war vom feinsten.
Bei Wolfpack holten sie ihren ehemaligen Keyboarder Daniel Mühr auf die Bühne, der zum Schluss einen Striptease hinlegte und nackt wie er zur Welt kam, die Bühne verließ.
Sabaton hatten im Vorfeld schon angekündigt, dass der Auftritt Extralang sein wird und dass sie auch ältere Songs, die es sonst nicht auf die Setlist schafften, spielen werden. Des weiteren durften die Saboteurs, der deutsche Fanclub, Songs wünschen, die gespielt werden sollten.

Setlist Sabaton:
The March To War (Intro)
Ghost Division
To Hell and Back
Carolus Rex (eng)
No Bullets fly
Resist and Bite
Livstid I Krieg
Screaming Eagles
Panzerkampf
Attero Dominatus
Art of War
Coat of Arms
Swedish Pagans
Wolfpack (feat. D. Mühr)
7734
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Night Witches
Primo Victoria
Metal Crüe

Panzer Battalion
Saboteurs
Noch ein Bier

Sabaton
Powerwolf
Korpiklaani
Civil War
Bloodbound